Die RegenbogenbrückeDie Regenbogenbrücke

Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet. Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke. Auf der anderen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern. Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muss, gelangt es zu diesem wundervollen Ort. Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken, und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling. Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund. Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.
Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander, bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht. Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß. Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras. Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!
Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen, gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will. Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen. Dein Gesicht wird wieder und von ihm geküsst, deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell, und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes, der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen. Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein ...

 

 

 

 

Als Artus vor Jahren in die Vermittlung kam, war er kein junger Hüpfer mehr und erste gesundheitliche Zipperlein hatten sich bereits eingestellt. Auch sonst sprach nicht viel für ihn, am Sozialverhalten sollte es fehlen, besonders schlimm sei es mit Rüden, kurz, eigentlich hatte Artus alles, was Hunde im Tierschutz nicht gerade zu Vermittlungsrennern macht.

Seine Menschen hat das alles nicht geschreckt und sie haben sich auf ihn eingelassen mit ganzem Herzen - bereut haben sie es nie, denn der vermeintlich "hoffnungslose Fall" erwies sich als absoluter Glückstreffer über viele Jahre lang.

Rund sieben Jahre später waren die medizinischen Möglichkeiten, Artus ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen, ausgeschöpft und so war es Zeit, Abschied zu nehmen:

Schön dass du so gehen konntest, wie du gekommen bist:

+++ in den Armen deines Herrchens +++

Artus

Artus ist heute Morgen in den Armen seines Herrchens in Brühl sanft eingeschlafen... auf Wiedersehen unser kleiner Freund...

in Gedanken bei dir
Thomas & Marie

mit Zorro (der furchtlose Huskyliebhabkater)
Alex & Mivida
mit Daisy, Skoopy und den beiden Samtpfoten aus Brühl


 


 

Als Fundsache kam Bill Ende 2005 in die Vermittlung und konnte gleich auf eine Pflegestelle ziehen - eine Chance, die sich Bill nicht entgehen ließ und damit alle Beteiligten glücklich machte.

"Bill kam als etwa 9-jähriger Alaskan Malamute zu uns, erst als Pflegehund, nach toller Eingewöhnungsphase haben wir beschlossen, seinem Leben einen neuen Halt zu geben und haben Ihn übernommen. Er hat sich super integriert, war mehr als nur pflegeleicht für diese Rasse. Beschützte uns, war sehr verschmust, ging gerne schwimmen, tat für seine tägliche Ration Karotten fast alles und fand es besonders toll mit offenem Fenster Auto zu fahren, vor allem wenn er seinen Kopf hinaus strecken konnte…was vor allem bei den Passanten immer wieder zu schmunzeln führte. Er war ein kleiner Bär und hat unser Leben in vielerlei Sicht bereichert.

Bill

Es sind mehr als 3 Jahre mit Bill vergangen, am 17.07. mussten wir uns von Ihm trennen, da er neben einem Tumor an der Leber, leider auch kaum noch Kontrolle über seine Hinterläufe hatte und nicht mehr laufen konnte. Aus Ärztesicht konnte man nicht mehr helfen und so haben wir das getan, was für Ihn am Besten war, wir haben Ihn in aller Ruhe einschlafen lassen und hoffen, dass dies auch in seinem Interesse war und er uns für die Zeit, die er mit uns hatte dankbar ist nach allem, was er vor unserer Zeit erleben musste…

Bill wir vermissen Dich!

Good Bye Bill!"


 


 

Viele Jahre ist es her, dass der Besitzer eines Rudels erkrankte und seine Tiere den Weg in die Vermittlung fanden, eine davon war die im April 1995 geborene Puschka. Im Juni 1996 fand sie liebe Menschen - es sollte für ein ganzes, glückliches Huskyleben sein.

Puschka

"Puschka war nie der Rennhund, der gerne am Fahrrad lief, sondern sie liebte lange ausgiebige Spaziergänge, auf denen man Mäuschen fangen konnte.
Sie liebte Kinder über alles und wurde von ihnen immer liebevoll Pu-Bär genannt. Puschka war unheimlich zufrieden und pflegeleicht. Durch ihre Gesten machte sie uns immer schnell klar, was sie wollte.
Am liebsten war sie den ganzen Tag im großen Garten.
Wir wurden oft auf unseren wunderschönen, gut erzogenen Husky angesprochen.

Puschka war nie krank, außer den üblichen Impfen haben wir nie einen Tierarzt benötigt. Sie fuhr liebend gern mit uns in den Urlaub ans Meer.
Als sie dann einen Tumor an der rechten Flanke bekam, der stetig am wachsen war, wurden die Spaziergänge immer kürzer. Da der Tumor ihr keine Schmerzen bereitete, konnte sie noch gut einige Zeit damit leben. Gegen ihr Arthrose bekam sie jeden Tag Teufelskralle, womit sie völlig schmerzfrei war.

Am 05.Juni war Puschkas Kraft dann am Ende. Das Einschläfern in unserem Garten auf ihrem Lieblingsplatz unter einem schattigen Baum im Kreis ihrer ganzen Familie war eine Erlösung für sie. Sie wird für uns immer unvergessen bleiben."


 


 

Cliff wurde 2005 nach dem völlig überraschenden Tod seines erst Monate vorher gefundenen Besitzers zum zweiten Mal im Tierschutz abgegeben und hatte dann das Glück seines Lebens, denn im Mitte August 2005 stellte man ihm Huskydame Anka vor - nicht ohne Hintergedanken, denn an ihrer Seite sollte alles gut werden. Anka und Cliff war die "Liebe auf den ersten Blick" und so wurde endlich alles gut für den damals dürren und wenig muskulösen Cliff.

Viel Freude hatte man miteinander und aneinander in den kommenden Jahren, doch an einem der letzten Maitage ging es Cliff plötzlich schlecht, so schlecht, dass seine Menschen ihn trotz Sonntag dem Tierarzt vorstellten. Der Anfangsverdacht "Vergiftung" wollte so gar nicht zu den Blutwerten passen, die anschließende Ultraschall-Untersuchung ergab den Befund "Leber-Tumor". Eine am nächsten Tag durchgeführte Operation kam leider zu spät - am 29. Mai 2008 ging Cliff über die Regenbogenbrücke und ließ seine Menschen und Anka traurig zurück, sie hatten so sehr gehofft, noch mehr Zeit mit Cliff zu haben. Vergessen werden sie ihn nicht, denn viele glückliche Erinnerungen sind geblieben.

Cliff

Wir bedanken uns bei seinen Menschen, die ihn so angenommen haben, wie er war und ihn liebevoll begleitet haben.
 


 

Siebenjährig wurde Angie von uns vermittelt, damals ein fast einen Zentner schweres Wesen, das sich kaum noch bewegen konnte. Ein ganzes Jahr, viele Tricks und Tipps sowie manchen Tierarztbesuch benötigte es, um Angie etwas leichter als vierzig Kilo zu bekommen – statt Leckerchen verspeiste sie nun mit Wonne Möhren. Trotz des Unbills Diät liebte sie ihre Menschen und diese liebten Angie, mit und ohne Übergewicht und mit allen Prinzipien, die die Malamutin mitgebracht hatte. Denn zum Bedauern ihrer Familie hielt Angie trotz wieder gewonnener Beweglichkeit stets an ihrer Abneigung gegen Sport jeder Art fest. Dafür forderte sie aber täglich lange und abwechslungsreiche Spaziergänge und setzte so charmant ihren Willen durch, dass die täglichen Wanderungen nie lästige Pflicht wurden.

Doch dann, Angie war mittlerweile schon eine ältere Malamuten-Dame (geb. 12/96), veränderte sich vieles in ihrem Umfeld und Angie musste erneut nach einem Heim suchen. Rund zwei Monate stand Angie auf der Vermittlungsseite bis sich Liebhaber fanden, für die eine einfach nur liebenswerte und unkomplizierte Malamute-Dame kein Alter hat, sondern nur eine größere Portion Lebensweisheit.
Diese Menschen freuten sich darauf, die Zukunft mit ihr zu teilen, egal wie lange die noch sein möge. Doch den ihr angebotenen Altersruhesitz konnte Angie nicht mehr kennen lernen, seit Ende April hatte sie gekränkelt, doch was zunächst als vergleichsweise harmloser Infekt erschien, wollte trotz Behandlung nicht besser werden und sie wurde in der Tierklinik vorgestellt. Die Diagnose war so vernichtend wie endgültig: inoperabler Lebertumor mit Metastasenbildung im Endstadium. Tage blieben noch für den Abschied, am 22. Mai wurde sie in ihrem Garten im Kreis ihrer Lieben durch den letzten Abschnitt ihres Lebens geleitet.

Angie

Mit Angie ging ein „kleiner Sonnenschein“, denn auch wenn ihr Leben nicht immer nur erfreuliche Veränderungen für sie bereit hielt, war sie stets unerschütterlich guter Laune und sah voll Optimismus mit ihren großen dunklen Malamute-Augen nach vorne im Vertrauen auf einen glücklichen Ausgang – enttäuscht wurde sie nie.


 

Elfjährig kam Sky stinkend und verfilzt im Januar 2003 aus einem französischen Tierheim auf eine Pflegestelle der Nothilfe für Polarhunde e.V.. , Ihr früheren Besitzer hatte sie auf einem Balkon zurückgelassen.

Trotz aller Bemühungen kam Sky in ihrer Pflegestelle niemals wirklich an, auf eine höfliche, aber konsequente Art blieb sie auf Distanz – nein, sie wollte nicht die Aufmerksamkeit teilen mit einem vorhandenen Hund und einem Kind.

Kurz nach einer grandiosen Vorstellung bei „Herrchen gesucht“, die leider (erst einmal ) ohne Ergebnis blieb, musste Sky geschoren werden und fast zeitgleich meldete sich Sky’s zukünftige Besitzerin in der Geschäftsstelle.

Lange und gründlich hatte sie nach der Ausstrahlung der Sendung überlegt, ob Sky die „Richtige“ wäre oder nicht. Sky war da sehr viel direkter beim ersten Kennenlernen – von Anfang an ging sie mit auffallender Offenheit auf die ihr Fremde zu, die mehr als nur erstaunt war, wie „wenig“ Hund doch unter dem imposanten Pelz der Nordischen verborgen ist.

Für Sky war alles klar, ihr neues Frauchen erbat sich nochmals Bedenkzeit, zu nah war noch der Verlust des geliebten Vierbeiners und die Angst, einen älteren Hund bald wieder zu verlieren. Am Ende siegte der Zauber, der Charme von Sky – einige Wochen später zog eine sehr zufrieden wirkende, zart beflaumte Husky-Hündin in ihr neues Heim ein und kam fast umgehend an, alle problematischen Verhaltensweisen waren auf wundersame Weise verschwunden.

Sky hatte ihr Traum-Zuhause gefunden, sog die Liebe und Fürsorge ihrer Besitzerin in sich auf und dankte es ihr mit einem erfrischend liebenswerten, unkomplizierten Wesen, mit dem sie die Herzen aller im Sturm eroberte, im Alltag wie auch in zahlreichen Urlauben. Anfang März 2008 verstarb Sky hochbetagt und innig geliebt.

Sky

"Liebe Sky,
Dich vor 4,5 Jahren zu mir zu nehmen, war die beste Entscheidung meines Lebens. Du hast Deinem Namen alle Ehre gemacht - für mich warst Du ein Geschenk des Himmels. Auch wenn mir die gemeinsame Zeit viel zu kurz erscheint, wirst Du als fröhliche, verschmuste "süße Maus" in meinem Herzen stets einen besonderen Platz behalten. Auf vielfache Weise hast Du mir Deine Dankbarkeit für eine zweite Chance im Leben gezeigt. Und mir bleibt neben aller Traurigkeit und Leere das trostreiche Gefühl, sie Dir gegeben zu haben."

 


 

Booma, geboren 1991, war schon ein betagter Rüde, als er 2004 zu uns in die Vermittlung kam. Seine Chancen auf ein neues Heim waren annähernd Null, denn zu seinem Alter und damit einhergehenden ersten „Zipperlein“ kam noch, dass er nichts kannte außer dem Leben im Sport.

Dass er noch eine Chance bekam, war ein kleines Wunder und Booma hatte dies nur seinem Wesen zu verdanken, das die Vermittler damals so zusammenfassten: "Booma ist ein ganz sanfter Rüde".

Booma

„Das war er wirklich, ein ganz lieber Kerl. Nie hat er geschnappt oder gebissen, mit allen war er verträglich und er hat sich insgesamt ganz toll entwickelt: aus dem nur vorwärts ziehenden Bündel Angst, das nichts kannte und vor fast allem Angst hatte, sich nicht in geschlossene Räume bzw. das Haus traute, keine Kinder kannte (und vor diesen natürlich Angst hatte), sich nicht gern streicheln ließ, um andere Menschen einen großen Bogen machte und der oft einfach "durch einen hindurchstarrte", als ob er in seiner ganz eigenen Welt leben würde (ich hatte zu Anfang manchmal das Gefühl, der Hund ist autistisch), ist im Laufe der Zeit ein ganz aufgeweckter, fröhlicher, liebenswerter Hundeopa geworden (der sogar Bus fuhr). Das einzige, das er leider nie ganz gelernt hat, war, stubenrein zu werden - komischerweise aber nur, was Häufchen angeht.“

Seit Ende April hatte Booma abgebaut, zunehmende Probleme mit der Hinterhand und Inkontinenz machten ihm zu schaffen. Alle tierärztlichen Bemühungen, ihn dauerhaft und nicht nur für einige Tage wieder auf die „Füße zu stellen“ waren vergebens und zu Pfingsten war Booma’s Lebenszeit unwiderruflich an ihrem Ende angelangt.

Seinem Frauchen ein ganz besonderes Dankeschön für die vielen schönen Monate und Jahre, die sie Booma noch ermöglicht hat.
 


 

Yukon - ein Kämpfer nahm Abschied

Ende April entschlief aus den Reihen der NfP-Dauerpflegehunde der alte Yukon – jener Wooly-Rüde, der schon betagt und mit positivem Leishmaniose-Befund sowie massiven Gelenksproblemen in die Vermittlung kam.

Der eigenwillige Yukon hatte lange Zeit kein Glück mit seiner Vorstellung bei Interessenten, freundlich war er dann, wenn es ihm passte und dann auch nicht zu jedem – keine guten Voraussetzungen um fremde Herzen zu erobern. Über die ihm Ende 2005 angebotene Dauerpflegestelle war man froh, aber auch skeptisch, denn ob Yukon sich mit den dort vorhandenen Vierbeinern und zwingend dem einen, der im gleichen Haushalt leben sollte, arrangieren würde, war nicht vorhersehbar – zu oft schon hatte man Überraschungen mit dem eigenwilligen älteren Herren erlebt.

Viele hatten damit gerechnet, dass Yukon im Grunde mehr zum Sterben denn zum Leben umsiedelte – er hat eigentlich jeden verblüfft, selbst diejenigen, die noch so positiv dachten. Er hat sich nicht nur eingegliedert in die Pflegestelle (na ja, man hat sich auch ein wenig „verbiegen“ lassen von ihm, den nötigen Charme dafür besaß er durchaus und wusste ihn auch einzusetzen), sondern blühte gesundheitlich richtiggehend auf. Einer jener wenigen Patienten beim (Tier-)Arzt, deren Werte mit zunehmendem Alter besser und besser wurden.

Mach's gut alter Brummbär

Yukon genoss in den folgenden Monaten nicht nur seinen Alltag sondern auch jedes zu erlebende Extra, Ausflüge und Urlaube – wandlungs- und umstellungsfähig wie ein junger Hund, ein wahrhaft außergewöhnlicher Husky.

Immer wieder einmal warf ihm das Schicksal einen kleineren oder größeren Knüppel in Form der einen oder anderen Erkrankung zwischen die Pfoten, Yukon stapfte murrend und fletschend aber unverdrossen optimistisch-kämpferisch durch Behandlungen und OP’s – und genoss es, wenn seine Pflegemutter ihm danach erlaubte, ein wenig tyrannisch solange an das angebotene Fressen hinzumäkeln bis etwas anderes aufgefahren wurde….

Dass ein Jahr nach seinem Einzug in die Pflegestelle noch Zicke Liberty hinzukam konnte ihn nicht erschüttern, knurrend und fletschend behauptete er seinen Platz und die „Männerfreundschaft“ zu Malamute Lobo – und duldete es doch hin und wieder, dass die Liberty neben ihm ein Stückchen seiner Lieblingsmatratze für ein Schläfchen nutzen durfte.

Gegangen ist er, wie er gelebt hat – eigenwillig, aber mit einer gewissen Rücksicht auf die, die er liebte. Wegen eines Gallensteines musste er zur Kontrolle und zum Röntgen, beim Gespräch vorher nutzte er noch die Gelegenheit, den Tierarzt ein wenig anzufletschen und schloss dann, während seine Pflegemutter vor dem Röntgen wartete, einfach seine Augen.

Unser Dank geht an die Pflegefamilie von Yukon, die in den letzten zweieinhalb Jahren immer und in jeder Situation für den alten Rüden da war und ihn mit all seinen Eigenwilligkeiten bedingungslos liebte. Dass sich vieles in dieser Zeit nur um den Yukon drehte und manche Tage und Wochen nach seinen Terminen oder besser um diese herum geplant wurden, wissen wir und auch, dass dieses Engagement keine Selbstverständlichkeit ist.

Ein herzliches Dankeschön auch an die Paten dieses ganz besonderen Rüden, einige von ihnen haben Kontakt zur Pflegestelle gehalten und den Yukon noch zusätzlich mit der einen oder anderen Kleinigkeit verwöhnt. Mit Ihrer Hilfe konnte er trotz aller Vorerkrankungen bei vergleichsweise bester Gesundheit das hohe Alter von fast 15 ½ Jahren erreichen und jeden einzelnen Tag genießen. Ein riesengroßes Danke auch an die Tierarztpraxis Dr. Schiele und den Physiotherapeuten Herrn Buck, die das ihrige dazu beitrugen, dass Spaziergänge für Yukon stets ein immer wiederkehrendes Tages-Highlight blieben und er meist seine Nase mindestens eine Länge vor der von der Liberty hatte, etwas, das immer wichtig für ihn war.
 


 

Mit dem Namen Hannemann kam er 1997 mit einigen anderen Malamuten in die Vermittlung. Die Vorstellung seines Bruders Schlappmann in einer Tiervermittlungssendung brachte auch Hannemann das große Glück, denn der Hund aus dem „Fernseh“ war nicht mehr zu haben, wohl aber Hannemann.

Mehr als ein Jahrzehnt hörte er dann auf den Namen Rusty, eine heftige Tierhaarallergie seines Frauchens zwang ihn 1999 nochmals in den Tierschutz. Auf einer Pflegestelle mit Bleibeoption verhielt er sich damals gar nicht gut – ob er wusste, dass sein ehemaliges Frauchen die Hoffnung nicht aufgegeben hatte und sich einer Desensibilisierung unterzog? Diese war erfolgreich und da Rusty seine „Bleibeoption“ erfolgreich zunichte gemacht hatte, zog er ganz selbstverständlich wieder ins neue-alte Zuhause ein.

Glückliche Jahre folgten, über die seine Menschen sagen „der Hund war das Beste was uns passiert ist.“. Nun ist Rusty gegangen, vergessen wird er nicht.

Rusty

Worte zu finden
fällt uns jetzt
so schwer

wir
vermisse dich
zu sehr

haben Tränen
im Herzen.

 


 

Digger

Als tapsiger kleiner Alaskan Malamute-Rüde kam Digger vor vielen Jahren in die Vermittlung und fand bald den Platz fürs Leben.

Aus kleinen Pfoten wurden große, ein wundervoller und stolzer Malamute-Rüde begleitete Herrchen über Jahre und wurde schließlich ein gesetzter älterer Hunde-Herr, der zu allem noch das Glück hatte, von den Beschwerden des Alters verschont zu werden.

Doch nun war auch das lange, erfüllte und fröhliche Leben Diggers an seinem Ende angelangt, im Kreise seiner Lieben entschlief er ruhig und friedlich. Neben tiefer Trauer ist den Seinen die glückselige Erinnerung an einen einzigartig lieben, aufrichtigen, ehrlichen und folgsamen Hund geblieben.
 


 

Aus dem Tierheim in Straßburg haben wir im Frühjahr 1998 den hübschen kupferfarbenen Husky-Rüden Asco, damals mit dem Namen "Apollo" übernommen. Über eine Mitarbeiterin aus Norderstedt wurde er im Alter von 10 Monaten im April 1998 in ein liebevolles Zuhause nach Lübeck vermittelt.

Asco mach's gut

Ein ganzes Jahrzehnt glücklichen Zusammenlebens folgte für Asko mit Hündin Yarga und seinen Menschen. Dies wurde auch nicht dadurch getrübt, dass Askos gesundheitliche Probleme in den letzten Monaten immer weiter zunahmen, denn nicht nur in guten Zeiten, sondern auch in weniger guten standen seine Menschen voll zu ihm und hinter ihm. Nichts wurde unversucht gelassen, um eine dauerhafte Besserung zu erreichen, doch trotz aller Bemühungen folgte jedem kleinen Fortschritt ein erneuter Rückschritt.

Nun Mitte April hatte alles Hoffen ein Ende, aufkommende Schmerzen raubten dem Rüden Lebensmut und die noch immer vorhandene Kraft, seine Menschen begleiteten ihn auch auf seinem letzten Weg. In ihren Herzen werden sie die Erinnerung an einen liebenswerten, großartigen Rüden behalten – leb wohl Asko
.
 


 

Nikita wurde im November 1995 in Italien geboren, bei einem Züchter, der eigentlich mit den Nordischen längst abgeschlossen hatte und sich einer anderen, in Mode geratenden Rasse zuwandte. Als einziger Farbtupfer kam sie mit drei weißen Hündinnen zur NfP, nach einem kurzen Aufenthalt in einer Pflegestelle fand sie im Juli 1997 den Platz fürs Leben.

Dort lebte sie ein wahres Huskyleben, sportlich mit Herrchen beim Vielfältigkeitslauf, sozial mit ihren beiden Weggefährten und geliebt von der ganzen Familie. Aus dem etwas zurückhaltenden Hundemädel wurde im Laufe der Zeit eine selbstbewusste Huskydame, die freundlich aber bestimmt ihren Platz im Rudel ausfüllte.

Ende Februar war auch für Niki wie sie liebevoll genannt wurde, die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen. Ihren Menschen bleibt die Erinnerung an viele gemeinsame und glückliche Jahre.


 

In einem grenznahen französischen Tierheim hatte man sie 2005 gefunden, wochenlang bangte man um das Leben der ausgemergelten, schon etwas älteren Husky-Dame. Genesen hatte man einen Schatz entdeckt, eine liebenswerte, geduldige und mit allem hundeartigen verträgliche Hündin, die einigen NfP-Pfleglingen bei der Eingewöhnung zur Seite stand.

Yaska

Trotz einer in 2006 diagnostizierten und seither behandelten Spondylose genoss Yaska ihr Leben in vollen Zügen, eine fröhliche Springmaus, die noch so viel erleben wollte.

Doch nun war den zunehmenden Schmerzen mit Medikamenten nicht mehr beizukommen und viel zu früh ist ihr freudiges Heulen, das je nach Situation und Gegenüber in unendlich vielen Stimmlagen und Lautstärken ertönen konnte, verstummt. Leb wohl kleine Yaska ……


 

Rocky ist am Ende eines langen Weges angekommen

Malamute Rocky

Lange Zeit bestimmten falsche Erwartungen, Missverständnisse und unangemessener Druck den Lebens- oder besser Leidensweg von Malamute Rocky. Aus dem einst stolzen Malamute wurde im Lauf der Jahre ein – so erschien es zumindest dem oberflächlichen Betrachter – unberechenbarer Beißer, dessen Zukunftsprognosen eher düster waren.

Langsam tastete man sich im Nordlicht an diesen neunjährigen Rüden heran, dessen vermeintliche Uneinschätzbarkeit ihren Schlüssel wohl darin hatte, dass er gelernt hatte, dass ein Hund tun kann, was er will, es wird in den Augen des Zweibeiners immer falsch sein und für den Hund schlimme, wenn nicht gar schlimmste Konsequenzen haben. Auf seine Art hilflos versuchte Rocky, sobald er den Eindruck bekam, nun würden gleich die Konsequenzen folgen, diese abzuwehren. Das an sich schwierige war, dass er jede Zögerlichkeit des Zweibeiners als für sich negativ wertete – eine geschundene Hundeseele gefangen zwischen Aktionismus (was kann ich tun?) und Selbstschutz.

Es ist der geduldigen und umsichtigen Arbeit der Hundetrainerin Silvia Klüppelberg zu verdanken, dass Rocky seine auf gewisse Art schon zwanghaften Verhaltensmuster durchbrechen konnte. Sie gab ihm Alternativen, lehrte ihn, sich zurückzuziehen und dies als positiv zu werten. In kleinen Schritten wurde von Silvia nicht nur sein Selbstvertrauen aufgebaut sondern auch sein Vertrauen in die Menschen um ihn herum, seine Pfleger, seine Freunde aus der Nachbarschaft, seine Paten und selbst die Tierärztin.

Nein, es waren keine schnellen Erfolge, die man erzielen konnte, ein neunjähriges Leben lässt sich nicht von heute auf morgen „entsorgen“ wie einen Eimer Wasser, den man leert. Erst Tropfen für Tropfen, dann auch schluckweise wurde der Ballast der Vergangenheit weniger und Rocky zu dem, was er eigentlich war, ein Nordischer Hund, ein Malamute.

Gerade die, die ihn in all den Monaten begleiteten, sahen diesen Prozess der Veränderungen, sahen Rocky in den letzten Wochen mitunter in einer Ruhe und Gelassenheit in seinem Außengehege liegen, jenen stolzen, ein wenig entrückten Blick in den Augen, den nur Malamuten haben können ….
Rocky war bei sich selber angekommen und vorsichtig, ganz vorsichtig dachte man über die Umsiedlung in eine Pflegestelle nach.

Doch das Schicksal hatte anderes bestimmt. Rocky schloss in der Nacht zum Ostersonntag völlig unerwartet, ohne jede Anzeichen einer Erkrankung sanft seine Augen – für immer.

Wo hätte Rocky eine bessere Chance der Resozialisierung finden können als unter der Obhut vom „Nordlicht für Notfelle“ ?? Wir wissen es zu schätzen und bedanken uns bei Corinna und Nicole sehr herzlich für ALLES. Unser Dank geht an jene, die Rocky unterstützt haben in jenen langen Monaten, die ihn abholten an seinem tiefsten Punkt und ihn begleiteten auf dem langen Weg zurück zu sich selbst. Rocky war für sie nicht einfach ein Tierschutzhund, er war Freund, Begleiter, Trainingspartner, Patient, Schützling, dessen Fortgang eine Lücke lässt. Auch wenn er nicht mehr das Zuhause finden durfte, das wir ihm gewünscht haben, so hat er doch etwas noch wichtigeres gefunden: Menschen, die ihn liebten und die nun um ihn trauern.

 


 

Ein Hühnerstall war die Welt, in der Blacky seine Jugend und seine besten Jahre verbrachte, dass er dort sein sonniges und liebes Wesen bewahren konnte gehört zu den kleinen Wundern im Tierschutzalltag.

Das Schicksal meinte es gut mit dem kleinen Hundemann, eine tierliebe Familie, die dem Verein schon lange verbunden war und ist, nahm sich seiner an und liebte ihn wie er war – mit all seinen gesundheitlichen Problemen, seiner Inkontinenz, seiner Epilepsie. Nein, gesund war er nie in den vier Jahren, die ihm blieben, aber er war glücklich und glücklich war auch seine Familie mit ihm.

So wie er sich mit all seinen Einschränkungen arrangiert hatte und das Leben genoss, so selbstverständlich ging er auch mit den Beschwerden einer neuen Erkrankung um. Sein Milztumor wurde erst diagnostiziert als Blacky nur noch Tage blieben, er hat auch diese vollständig ausgenutzt und konnte umgeben von seiner Familie gehen.

„Man kann Tränen vergießen, weil sie gegangen sind
oder man kann lachen, weil sie da waren.“

 

Unser Blacky ist heute in den Hundehimmel gegangen. Vielen Dank, das wir ihn kennen lernen konnten. Er bleibt in unseren Herzen bei uns.
 


 

Viel zu früh ist Cheyenne, ehemals Manjou, gegangen, jene Kettenhündin, die vollkommen geschoren im Frühjahr 2005 in der Auffangstation im Schwarzwald auf ihr Glück wartete. Sie hat es in der Schweiz gefunden, liebevoll umsorgt von ihrer Besitzerin, gefördert und gefordert, niemals die zahlreichen gesundheitlichen Probleme aus dem Blick verlierend.
Cheyenne wäre gerne noch länger geblieben, doch ihr versagender Körper wollte sich ihrem Willen nicht beugen und so hieß es Abschied nehmen, von ihren Menschen, von ihren beiden vierbeinigen Gefährten.

Cheyenne, ehemals Manjou

„Ich habe drei schöne Jahre hier erlebt. Am 08.03.2005 hat mich Karin zusammen mit ihrer Mutter und Nanook in Freudenstadt abgeholt. Am 03.03.2008 gehe ich ins Regenbogenland. Wir haben viel zusammen erlebt - ein ganzes Jahr lang durfte ich sogar noch "Mutti" spielen bei Yukon.

Seid bitte nicht traurig, denkt mit Freude an mich. Ich habe dieses Leben geliebt - ich werde in Gedanken immer bei euch sein. Und wenn Ihr gut guckt und hört, dann werdet Ihr mich sehen und hören.

Eure Cheyenne (vormals Manjou)“

 


 

Lange Zeit in seinem Leben war Hamilton alles, nur kein Glückskind, neunjährig wurde er 2003 schließlich zusammen mit seinem Kumpel Lingo beschlagnahmt und beide kamen über ein Tierheim in die Auffangstation. Dort trennten sich die Wege der beiden, die wohl nur das gemeinsam Erlittene verbunden hatte.

Hamilton

Für Hamilton wurde noch im Juni desselben Jahres alles gut, er konnte das Herz von Menschen erobern, die schon immer ältere Nordische bei sich aufgenommen hatten. Seinen Einzug gestaltete er, der nichts kannte, damals spektakulär in seiner anfänglichen Angst (ein Hexenschuss beim neuen Fraule war die Folge), entpuppte sich aber rasch als bescheidener und mit allem zufriedener Rüde.

Als er sich eingewöhnt hatte, wurde ihm Wirbelwind Lio zur Seite gestellt, eine alte Kettenhündin, die in folgenden zwei Jahren das Leben förmlich inhalierte – mehr Zeit blieb ihr leider nicht. Hamilton ließ sie immer gewähren – zwei Geschundene, die einander ihr kleines spätes Glück von Herzen gönnten.

Nun, Ende Februar 2008, war auch für Hamilton die Zeit gekommen Abschied zu nehmen, seinen Menschen wird er unvergessen bleiben.
 


 

Fast neun Jahre sind vergangen, seit Pflegehund Nikolaj aus der Geschäftsstelle ins eigene Zuhause umzog und doch hat er mit seinem Wesen, seiner Art selbst auf dieser vergleichsweise kurzen Station seines Lebens einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Zauberhaft“ war er, der katzenverträgliche Eurasier, der aus einem Tierheim einjährig in die Vermittlung gekommen war und sein Glück im Frühjahr 1999 über einen Aushang in der Tierklinik gefunden hatte.

So begeistert wie beim Kennenlernen von Nikolaj, ist seine Familie all die Jahre geblieben und ganz, ganz fest hatte er seinen Platz in ihrem Leben und in ihren Herzen. Daran änderte sich auch nichts, als rund vier Jahre später Hündin Mascha in aller Leben trat, ein Sorgenhund, der hier endlich ankommen durfte.
Im vergangenen Oktober war Mascha gegangen und seither nichts mehr wie es war. Zum Jahreswechsel erlitt Nikolaj einen Schlaganfall und obwohl alles medizinisch Mögliche versucht wurde, konnte /wollte er sich nicht mehr erholen. Seine Menschen begleiteten ihn auf seinem letzten Weg und blieben unendlich traurig zurück.

Nicolai

 


 

Blickt man zurück auf die Zeit, in denen Malamute Ludwig Schützling der Nothilfe war, dann kann man kaum glauben, dass es nur Monate, nicht Jahre waren.
Ob er wohl spürte, dass seine Zeit begrenzt war? Selten zuvor war ein älterer Hund so allzeit präsent, immer wieder für Überraschungen gut. Nein, nicht alles davon hat den Zweibeinern Freude bereitet (obwohl wir unzählige Male über Ludwig und seine Taten schmunzelten) und warf manches Mal die Frage auf „Tut man das Richtige? Wird man diesem Hund gerecht?“.
Vielleicht hat Ludwig diese offenen Fragen wahrgenommen, denn er ist nicht einfach gegangen. Er muss in jener Nacht gespürt haben, dass seine Zeit gekommen war und hat sein Rudel gerufen, um Abschied zu nehmen – etwas, das uns alle sehr tief berührt hat.

"Lieber Ludwig, Du kamst an und hast mein Leben auf den Kopf gestellt, wir haben miteinander und umeinander gekämpft, wir sind zusammengewachsen und Du hast Deinen Platz in unserem Leben eingenommen, mit einer unbändigen Lebensfreude, immer mit einem Lachen im Gesicht und ständig irgendwas zu erzählen. Und dann war nachts ganz plötzlich Deine Zeit zu Ende; Du hast nach Deinem Rudel gerufen und bist friedlich in meinen Armen eingeschlafen. Es ist still geworden ohne Dich, doch ich bin dankbar, dass ich Dich ein kleines Stück auf Deinem Weg begleiten durfte. Nun bist Du gegangen; nicht weg - nur ein kleines Stück voraus. Mach´s gut, mein kleiner Bär, wir werden Dich nie vergessen."

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Bosse und Herrn Lorber, dass sie es möglich gemacht haben, dass Ludwig für die letzte Zeit seines Lebens noch ein so schönes Zuhause finden durfte, denn sie gaben ihm die entscheidende Starthilfe.

Und Dir, liebe Yvonne, ein ganz liebes DANKE – was du hier als Pflegestelle geleistet hast, das ist nicht in Worte zu fassen. Du bist durch viele Tiefen gegangen, um dann auf dem Höhepunkt den lieben Bären loslassen zu müssen. Wir werden es dir und Jenny nie vergessen.
 


 

Harrison war zwölfjährig als Ältester mit einem kleineren Rudel aus einem Todesfall in die Vermittlung gekommen, damals im Frühjahr 2007 hieß es in seinem Vermittlungstext " Harrison bringt alle Voraussetzungen mit, um noch einmal Menschen von sich zu überzeugen, er ist ein Rüde mit einer ganz besonderen Ausstrahlung, den man einmal gesehen, so schnell nicht mehr vergisst.".

Leider blieb dem alten Rüden, der recht schnell wunderbare Menschen für sich gewinnen konnte, nur wenig Zeit, sein neues spätes Glück zu genießen. Doch es ist nicht die Dauer sondern die Intensität der Beziehung, die einen Hund in den Herzen seiner Menschen unvergesslich macht:

Harrison

"Lieber Harrison !
Du warst zwar nur 8 Monate bei uns, aber wir haben sehr viel von dir gelernt. Anfangs war es schwer, deine Zeichen zu verstehen, aber immer öfters hast du uns mit deinem Huskylächeln bezaubert und uns gezeigt, wann wir dich verstanden haben. In den letzten paar Monaten war das Vertrauen beiderseits so groß und gut, dass wir oft ohne Leine laufen konnten und du mit dem Malamuten Sam herumtollen konntest. Du hast auch in der kurzen Zeit recht viele Hundefreunde gehabt, mit denen das Spazieren gehen immer wieder Spaß gemacht hat. Du fehlst uns sehr und wir hoffen, dass es dir auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke gut geht."

 


 

Einst waren sie in der Station „dicke Freunde“, der Zufall hatte sie dort zusammengeführt, den Alaskan Rüden Curry und die Siberian Husky Hündin Branka. Beide verbrachten fast ein Jahr miteinander, denn Brankas Vergangenheit mit erfolgreichen Jagdzügen auf ungenehmigten Ausflügen schreckte Interessenten mindestens ebenso wie Currys chronische Lungenerkrankung.
Vermittelt wurden die beiden wie sie gekommen waren – einzeln - an wundervolle Familien im Abstand von nur einer Woche, erst Branka, dann Curry, im Journal für Nordische Hunde Nummer 16 finden Sie die beiden unter „Auffangstation Süd“.

Branca

Sieben lange und glückliche Jahre später sind die beiden hier wieder vereint, nur wenige Wochen nach ihrem damaligen Kumpel Curry verstarb auch Branka. Viele Veränderungen hatte sie an der Seite ihres Herrchens erlebt, doch nichts hatte die beiden trennen können. Und gemeinsam erarbeitete man auch, dass die einst erfolgreiche Beutemacherin Branka im häuslichen Umfeld Katzen und Kleintiere nicht nur in Ruhe ließ, sondern sogar Seite an Seite mit einer Samtpfote schlafen konnte.
Doch nun war gut 14jährig auch Brankas Zeit gekommen, von einem Schlaganfall im Herbst 2007 hatte sie sich nie mehr richtig erholt, ein zweiter Schlafanfall im Januar 2008 rief eine Lähmung der Hinterbeine hervor. Nichts anderes als sie in Würde gehen zu lassen konnten ihre Menschen nun noch für sie tun. Geblieben ist die Erinnerung an eine einzigartige Hündin, ihre „Branka-Maus“.

 


 

Curry, ein Alaskan-Husky-Rüde, kam von einer ehemaligen Musherin mit Mutter, Vater und noch einem Alaskan-Husky-Rüden in die Vermittlung. Nach einer langen Odyssee durfte der 1996 geborene liebenswerte Rüde schließlich im September 2000 bei „seinen“ Menschen endlich an- und zur Ruhe kommen. Gesundheitlich war Curry immer sehr gebeutelt mit Asthma und Allergien. Trotz vieler Tiefen gab es nie Anlass dafür, ihn wieder wegzugeben.
Zu den lieben Abschiedsworten seiner Menschen bleibt nichts mehr zu sagen als DANKE für die jahrelange liebevolle Betreuung.

„Wir hatten mit unserem Curry sieben wunderbare Jahre, er wurde von uns geliebt und er gab all dies tausendfach an uns zurück. Wir möchten keinen Tag missen. Er konnte mit seinem Asthma ganz gut leben, bis er jetzt einen Lungen-Tumor bekommen hat. Als sich sein Gesundheitszustand sehr schnell verschlechterte, mussten wir ihn für immer gehen lassen.

Lebewohl Curry „Mäusebär“ – du fehlst uns allen sehr."


 


 

Als Angel mit ihrem Rudel in die Vermittlung kam, war sie eine von mehreren, bei ihren neuen Menschen aber war sie einzigartig und so ist der Schmerz über den bereits im August 2007 erlittenen Verlust noch immer groß. Eine große Lücke ist entstanden, denn "Angel war ein Traum von einem Hund. Wir hatten eine schöne Zeit mit Angel. Wir werden Angel nie vergessen, in unsern Herzen lebt sie weiter. Ich stelle sie mir immer mit Flügeln vor als unseren Schutzengel."


Im Juli 2005 übernahmen wir den Sibirischen Husky, Fanjok (von uns umbenannt in Nanook). Er war bereits 12 Jahre alt und hatte sein Leben bis anhin in einem Zwinger gefristet. Trotz seinen gesundheitlichen Problemen, freute er sich jeden Tag auf seinen Spaziergang. Am Anfang durfte man ihn kaum anfassen ohne dass er knurrte. Das legte sich jedoch mit der Zeit, als er merkte, dass es eigentlich etwas Schönes ist, gestreichelt zu werden. Wir waren erstaunt, wie schnell Nanook seinen Platz im Familienrudel gefunden hat. Nach einigen Rangeleien mit unserer Malamute Hündin Kiana hat er sich jedoch schnell untergeordnet.

Wir waren zwei mal im Tierspital um die wachsenden Tumore zu entfernen. Doch die kamen schneller zurück als wir gehofft haben. Leider verschlechterte sich sein Gesundheitszustand in der letzten Tagen sehr schnell. Wir haben uns entschieden, ihn gehen zu lassen. Der Tierarzt kam zu uns nach Hause und Nanook konnte in seiner geliebten Küche einschlafen.

Wir sind glücklich, dass wir Nanook noch 2 1/2 lebenswerte Jahre schenken konnten.


 

„Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ – wer den liebenswerten, stets lustigen kleinen Clown Obelix kennen lernen durfte, für den bekam dieses Sprichwort seine eigene Bedeutung. Er war immer fröhlich, charmant und auch ein bisserl frech, einer, der manchmal auch einen Schritt zu weit ging und immer wieder aufs Neue staunte, dass nicht alles Anklang fand.

Obelix - nie werden wir dich vergessen. Mach's gut mein Dicker

Als wahres „Leinenmonster“ war der junge Fund-Rüde in der Pflegestelle eingetroffen, große Lücken klafften da, wo Sozialverhalten gegenüber Artgenossen oder Erfahrungen mit der Umwelt hätten sein sollen. Mit Hilfe des Hundetrainers Thomas Kern, der mit Obelix im Rahmen einer Patenschaft arbeitete, mauserte sich der Rüde zum überall gern gesehenen Begleiter mit ausgesprochen guten Manieren.

Auch gesundheitlich war Obelix von Anfang an ein Sorgenkind, während seiner Vermittlungszeit von fast zwei Jahren arbeitete er sich von Z wie Zirkum-Analtumoren durch bis A wie Allergie. In der Gemeinschaftspraxis Dres. Wackes wurde er nicht nur kompetent, sondern auch so liebevoll betreut, dass er trotz seiner unzähligen Besuche dort noch immer freudig durch die Türe ging.

Hundeschule, Tierärzte und seine Paten ermöglichten Obelix vermutlich die unbeschwertesten und glücklichsten Jahre seines Lebens, gut versorgt in einer Pflegestelle.

Dass die Zeit heimlich längst gegen ihn arbeitete, war nicht zu erkennen, denn alle kleinen Anzeichen drohenden Unheils hatten sich durch andere Erkrankungen erklären lassen, erst im November 2007, als Lähmungserscheinungen an den Hinterbeinen auftraten, wurde eine Verengung im Cauda-Equina-Bereich im CT diagnostiziert – vermutlich bereits seit Übernahme bestehend, was die Erfolgschancen einer OP deutlich minderte.
Wir haben ihn, der sich mit all seinen Einschränkungen bis dahin gut zu Recht gefunden hatte und unter der Situation, wie sie nun war, sichtbar litt, noch in der Narkose gehen lassen.

Einzigartig und mit allen Höhen und Tiefen hat die Pflegestelle unseren Obelix begleitet. Nie gab es ein Murren, keine Mühe war zu groß. Die unendlichen Tierarztbesuche waren selbstverständlich, die Liebe, die Obelix spüren durfte, sie hat ihn auf seinem langen und doch viel zu kurzen Weg in der Pflegestelle immer begleitet. Und in dieser Liebe eingebettet durfte er seine letzte Reise antreten. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei der Pflegestelle und der vierbeinigen Kameradin von Obelix, der Yassi, für die Betreuung – Pflege – Sozialisierung – einfach für ALLES und wissen, dass es Obelix nirgendwo hätte besser gehen können.

 


 

Julie war zwölfjährig während der Wintermonate in einem grenznahen Tierheim gestrandet, ihr ehemaliger Besitzer hatte sie beim Umzug einfach vergessen….. Die Fotos von Julie rührten an, ein zauberhaftes und freundliches Malamuten-Gesicht hinter rostigem Gitter, wie eine kleine Sonne strahlte sie an gegen die Trostlosigkeit um sich herum.
Julie war einer jener alten Hunde, deren Herz und Verstand jung geblieben waren und energisch und voller Lebensfreude einen langsam müder werdenden Körper vorwärts trieben. Wer diese freundliche und immer gut gelaunte alte Dame kennen lernen durfte, dem blieb sie im Gedächtnis, selbst jenen, die sonst Namen und Gesichter schnell vergessen.

Diesen ganz besonderen Hund bei Menschen zu wissen, die sie über alles liebten, sie überall miteinbezogen und alles nur erdenkliche taten, damit die zunehmenden Beschwernisse des Alters nicht den unerschütterlichen Lebenswillen trübten, war ein unverhofftes, großes Glück, vor allem für Julie selbst.
Nur kurze Zeit nach ihrem 14. Geburtstag wurde es dann doch Anfang November 2007 Zeit, Julie loszulassen und die Vorbereitungen wurden getroffen. Das Schicksal schenkte ihr einen unvergesslichen letzten Tag, anders als in den Wochen zuvor konnte sie beschwerdefrei fressen, satt und zufrieden genoss sie die wärmenden Sonnenstrahlen in ihrem parkähnlichen großen Garten. Von allen Familienmitgliedern begleitet nahm sie Abschied und hinterließ eine schmerzende Leere.

Von ganzem Herzen sind wir Julie’s Familie dankbar, dass sie sich auf Julie eingelassen haben und dieser wundervollen alten Dame einen so großartigen Lebensabend schenkten, ihr so viel Liebe und Fürsorge entgegenbrachten.


 


MASCHA - es gibt manche Sorgenkinder, die haben keine so richtige Chance im Leben, aber es sind diejenigen, die man NIE vergisst…….

Mascha

Aus sehr schlechten Verhältnissen haben wir im März 2003 die damals etwa 3jährige Eurasier-Hündin Mascha aufgenommen, deren Ängstlichkeit schwer in den Griff zu bekommen war. Dennoch konnten wir sie nach einiger Zeit gut vermitteln und sie hat bei ihren Menschen an der Seite von Eurasier-Rüde Nikolaji, der bereits früher von uns übernommen worden war, ein glückliches Leben geführt. Mascha taute auf, spielte und war schließlich „fast“ ein normaler Hund geworden.

Doch im Februar 2007 erkrankte sie schwer an Krebs. Eine eingeleitete Chemotherapie brachte die kleine Hündin kurze Zeit wieder auf die Pfötchen, doch im Oktober verließen sie dann langsam die Kräfte. Als sie schließlich das Fressen einstellte, begleiteten ihre Menschen sie auf dem letzten Weg.
Viel zu schnell verflog dieses kleine Hundeleben, zurück bleibt eine tiefe Trauer – nicht nur bei den Zweibeinern, auch Nikolaj ist in ein tiefes Loch gefallen. Die Bindung zwischen ihm und seiner Freundin Mascha war sehr tief.

Die NfP bedankt sich bei Maschas Menschen und Nikolaj für die unendliche Geduld und Liebe, die sie der kleinen Hündin uneingeschränkt entgegen gebracht haben.

 


 

Arcani

Ruhe in Frieden, Arcani

Arcani wurde durch ihren Fernsehauftritt wohl eine der bekanntesten Chows in Deutschland.
Und das nicht, weil sie Preise und Pokale gewonnen hatte, sondern einzig deshalb, weil sie durch ihr ungewöhnliches Schicksal das Herz vieler Menschen gewinnen konnte. Wer erinnert sich nicht an die Bilder von ihr, auf denen sie verzottelt und verfilzt und völlig ungepflegt zu sehen war. Schwerer aber wog, dass sie mit noch 13 Artgenossen in verwahrloster Rudelhaltung völlig alleingelassen nur noch Panik und Furcht vor Menschen zeigte. Und als sie dann bei uns auf der Pflegestelle für Chows in Not mit Hilfe des Hundepsychologen Martin Rütter lernte, diese Angst zu überwinden, da war das für die Hündin der Schritt zu einem neuen Leben.

Als am 1. November – spätabends - Arcani ins Haus kam, jammernd und wimmernd, ab und an aufschreiend, da war die Aufregung groß. Denn so hatten wir unsere Maus noch nie erlebt. Sie krümmte sich vor Schmerzen und war kaum ansprechbar. Nur mit Mühe gelang es die Hunde Chang und My Tho von ihr fernzuhalten. Aber sie ließ sich trotz der Schmerzen von mir anfassen und so konnte ich feststellen, dass sie einen völlig verhärteten und aufgeblähten Bauch hatte. Nun musste alles ganz schnell gehen, denn wir vermuteten eine Magendrehung. Die Klinik wurde informiert und wir fuhren los. Angekommen bestätigte die Tierärztin unseren Verdacht auf Magendrehung. Hatte sie auf der Fahrt noch laut bellend ihren Schmerz gezeigt, war Arcani mittlerweile schon sehr schwach. Eine Operation hätte sie in ihrem Alter und mit diesen Symptomen nicht mehr überstanden und die Entscheidung ihr weitere Leiden zu ersparen war die richtige.

Voller Vertrauen lag sie ruhig und still, hatte ihren Kopf in meine Hände gelegt und schien zufrieden. Die Angst, die sie ein Leben lang vor ungewöhnlichen Situationen gezeigt hatte schien verschwunden. Und so wie sie gelebt hat - unauffällig und still - haben wir sie gehen lassen.

Danken aber möchte ich noch einmal all denen, die Arcani ein Leben auf der Pflegestelle ermöglicht haben, die dazu beigetragen haben, dass sie endlich zur Ruhe kommen durfte und in ebensolcher Ruhe von uns gehen konnte.

Ihre Rotraut Ueding

Auch wenn wir wissen, dass Frau Ueding lieber bescheiden im Hintergrund werkelt, uns von der Geschäftsstelle der NfP ist es wichtig, gerade hier ein besonders herzliches DANKE zu sagen, denn was von Remagen aus für die Chows in Not getan wird, ist an für sich schon kaum in Worte zu fassen, aber der Einsatz gerade für diese schwer traumatisierte Hündin Arcani ging noch bei weitem über all das hinaus.
 


 

Duke

Duke hatte lange Zeit in der Station auf ein Zuhause gewartet hatte und es schließlich vor allem Hündin Cheyenne zu verdanken, dass er Seine Menschen und sie ihn fanden. Damals war es Cheyenne, die alle ihr "vorgestellten" Rüden ablehnte, bis sie beim Hinausgehen ihn "entdeckte" und ihn als neuen Weggefährten vorschlug. In den folgenden sechs Jahren wurde aus dem besonderen, mitunter etwas schwierigen Duke ein perfekter Familienhund, doch Ende September 2007 näherte sich Dukes Lebenszeit dem Ende, obwohl schon fast 14jährig, kämpfte er, er wollte noch nicht gehen, doch sein Körper schon.
Seiner Familie bleibt die Erinnerung an einen wundervollen Wegbegleiter, der nur voraus, aber nicht weggegangen ist....

 


 

"Gemeinsam mit seinem Bruder Shadespeare kam der im März 1997 geborene Garfield als "Umzugsopfer" in die Vermittlung und musste einige lange Monate suchen, bis er schließlich SEINE Menschen fand - für diese war er ein nie bereuter Glücksgriff...
"Nach dem Tod von unserem ersten Hund, hast Du im Nu unsere Herzen erobert. Mit Deinem Schlafzimmerblick, Deinen Maulkommentaren und Deinen gelben Bällen, brachtest Du uns jeden Tag zum Lachen. Als so genannter „Männerhund“ hatten wir beide sofort die Liebe zueinander entdeckt und Deinen Blick, Deine zurückgelegten Ohren und Deinen Freudentanz, wenn ich von der Arbeit heim kam, werde ich nie vergessen.

Garfiled

Um so trauriger finde ich es, dass Du nur 6 Jahre bei uns sein durftest und mit großer Trauer blicken wir zurück auf jeden gemeinsamen Augenblick.

Wir hoffen sehr, Dich im Regenbogenland wieder zu treffen."

 

 


 

Vor fast einem Jahrzehnt kam Megan, die liebevoll Mäggi gerufen wurde, als halbjährige Hündin zu ihren Menschen - zugleich der Beginn ihrer innigen Verbundenheit mit dem dort bereits lebenden gut zweijährigen Rüden Paco. Glückliche Jahre folgten, doch zu Jahresbeginn erkrankte Megan an Babesiose und erholte sich nicht mehr völlig.

Auch Rüde Paco bekam gesundheitliche Probleme, Lähmungserscheinungen schritten weiter und weiter fort, im Sommer mussten seine Menschen ihn schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen. In den folgenden Wochen erkrankte Megan erneut, sie fraß wenig, magerte ab, schließlich wurde Leberkrebs diagnostiziert. Ihre Lebenslust, ihr Lebenswille war ungebrochen, doch der Erkrankung hatte sie nichts entgegenzusetzen, nur sechs Wochen nach Paco mussten ihre Menschen sie schweren Herzens ebenfalls gehen lassen.
 


 

Quentja kam zusammen mit Ishan und Telly aus schlechter Haltung, alle drei warteten seinerzeit in der selben Pflegestelle auf Vermittlung. Ishan ging, Telly ging und Quentja blieb, es war wohl so vorherbestimmt. Denn wie schrieben Ihre Pflegeeltern, an die ein ganz riesiges Dankeschön geht für all die Liebe, die Fürsorge, die dieser alten, eigenwilligen Hündin in den letzten drei Jahren zu teil wurde:

"Quentja werden wir ein Leben lang dankbar sein, dass sie uns den Weg geebnet hat und unsere Vorurteile aus den Weg geräumt hat. Denn auch wir gehörten einst zu den Menschen, die einem alten Hund nicht unbedingt aufnehmen wollten - bis das Schicksal es anders wollte. Drei Jahre konnten wir unserer Maus ein Zuhause geben, ohne es je einen Tag bereut zu haben. Wir lebten mit ihrer Eigensinnigkeit, sie ging immer ihre eigenen Wege, man hatte das Gefühl, dass sie niemanden braucht. Aber wehe, das Rudel war nicht mehr in Sichtweite, dann konnte sie rennen ...
Quentja konnte nie zeigen, wenn sie sich freute und doch konnte ich einige Male ein Lächeln aus Quenimaus heraus locken. Wir hätten Quentja noch gerne um uns gehabt....", doch es war Zeit, fast fünfzehnjährig ging Quentja auf ihre letzte Reise in das Land jenseits der Regenbogenbrücke.

 


 

Puppe war auf Ibiza der neuen Freundin ihres Halters lästig geworden und in einem Tierheim gelandet. Um eine Geschwulst an der Pfote zu operieren war sie nach Deutschland gekommen und wollte anschließend hier ein neues Lebensglück finden - das Schicksal hatte andere Pläne. Am Vortag noch ohne jede Auffälligkeiten, ging es Puppe urplötzlich so schlecht, dass sie als Notfall zum Tierarzt musste. Doch Hilfe kam zu spät für diese sanfte, verträgliche und bescheidene Hündin, ein Magengeschwür war durchgebrochen - Puppe hatte keine Chance mehr und durfte noch in der Narkose gehen.


 

Shina ist über die Regenbogenbrücke gegangen, noch in ihrem alten Zuhause, das sie bald hätte verlassen müssen. Sie war immer ein wenig ein Sorgen-Hund gewesen, viel zarter als ihr Partner Tarok, der nun gemeinsam mit Herrchen um eine bezaubernde ältere Hunde-Dame trauert.
 


 

Malamute Hündin Bonny kam im Frühjahr 2001 zu ihrer Familie und nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich eine große Liebe. Ihren Menschen wich Bonny nicht mehr von der Seite, sie waren ganz einfach unzertrennlich, mehr als sechs Jahre lang, in denen sie nie ernsthaft krank war, von ein wenig altersbedingter Arthrose abgesehen. Obwohl am Vortag noch fit und munter wie immer, war am 11. Juni Bonnys Zeit gekommen, innerhalb von Stunden hieß es für ihre Menschen Abschied nehmen. So groß wie die Liebe zu Bonny war, so groß ist auch der Schmerz um diese einzigartige Hündin, die nun an der Seite ihres Freundes Cash ihren letzten Ruheplatz unter der großen Tanne fand.


 

Gesundheitlich hatte es bei Aikka schon öfter kritische Situationen gegeben und so war ihre Familie, zu der sie im Alter von 9 Jahren gekommen war, auch dieses Mal optimistisch. Doch Aikka war am Ende ihrer viel zu kurzen Zeit angekommen, ein kleines Hundeherz hat aufgehört zu schlagen. Mit 11 1/2 Jahren war sie eigentlich doch noch nicht so alt, sie hätte noch einige Zeit bleiben können. Geliebt, verwöhnt -ein Traum von einem Hund - nicht nur optisch, auch von der Art. Uneingeschränkt liebenswert mit all ihren kleinen Besonderheiten, ihren Eigenheiten - unvergessen in den Herzen ihrer Menschen.

Aikka


 

Aus Frankreich kam ich fünfjährig sehr misshandelt zu meiner Familie. Mein Hals war vollkommen kahl und voller Wunden, kein Tierarzt machte uns Hoffnung, dass da je nochmals Haare wachsen. Nach langer Zeit wuchsen mir die ersten Haare wieder und auch sonst entwickelte ich mich zu einem Prachtkerl. Ich hatte die schönsten Jahre meines Lebens, bis ich eine Stoffmaus gefressen habe, die mir meine ganze Speiseröhre zerriss, aber ich und meine Familie kämpften. Zwei Jahre wurde ich gepflegt und gehegt, doch wir verloren den Kampf, als ich plötzlich 41 Grad Fieber und Atemnot bekam, konnten mir auch die Ärzte nicht mehr helfen .

Ich durfte friedlich in den Armen meines Herrchens einschlafen.

Unser Sisko war leider erst 12 Jahre, doch was uns dieser Hund an Wärme und Zuneigung gegeben hat, ist mit Worten nicht zu beschreiben Von keinem Tier bekommt man so viel Vertrauen und Liebe wie von einem, das selbst durch die Hölle gegangen ist. Wir werden dich nie vergessen
 


 

Die im Mai 1996 geborene Husky-Hündin Ronda hatte wenig Glück mit ihrem ersten Halter und dessen Draußenhaltung, imRonda Dezember 2006 beendete das Veterinäramt das jahrelange Trauerspiel. Fast wäre für Ronda und ihren etwas jüngeren Leidensgefährten Danny noch ein kleines Wunder wahr geworden, trotz aller Defizite im Wissens- und Erziehungsstand, trotz des Alters und der Tatsache, dass es eben „zwei“ und nicht einer sind, die es da aufzunehmen, einzugliedern gilt, hatte sich ein Pflegeplatz gefunden. Nur wenige Wochen trennten Ronda noch von ihrem Umzug, der mit Urlaubsbeginn der Pflegeltern stattfinden sollte, die die beiden bereits fleißig besuchten und ausführten, einen Kontakt herstellten. Die erste Bewährungsprobe für die noch junge, zarte Bindung Mensch-Hund brachte ein letzter tierärztlicher Check-up, ein inoperabler großräumiger Leber-Tumor würde das neue Glück nur Monate währen lassen. Die Pflegeeltern nahmen es an, gemeinsam würden sie auch das durchstehen. Dem Schicksal war dies leider nicht genug, nur wenige Tage später eine unklare Unterleibsblutung, mehrfach durchgeführter Ultraschall ohne wirklichen Befund – es gab nur zwei Möglichkeiten: Antibiose ins Ungewisse oder OP, um vielleicht die Ursache zu finden. Die Ursache fand sich, ein weiterer, bislang unentdeckter und ebenfalls inoperabler Tumor am Muttermund war aufgegangen – Ronda durfte noch in der Narkose gehen. Auch wenn das Schicksal in diesem Fall besonders unerbittlich scheint – eines konnte es Ronda nicht nehmen: Menschen, die nur für sie mehrfach viele Kilometer fuhren, denen sie wichtig war und die sie liebten, so wie sie war, ohne wenn und aber und die bereit waren, jeden Weg mit ihr zu gehen, egal wie steinig dieser auch sein sollte.
 


 

Trotz blauem Himmel und Sonne hat für uns alle der „Himmel geweint“

Als uns Barny zur Übernahme wegen Krankheit gemeldet wurde, gab es keine Frage, dass wir ihn aufnehmen. Es sind die alten und einsamen Tiere, um die man sich besonders kümmern möchte – die einem am Herzen liegen. Und es wurde uns sehr einfach gemacht, denn die Besitzerin einer tollen Hundepension im Badischen hat uns das Angebot der Pflegestelle gemacht. Dort wurde Barny liebevoll betreut und „auf die alten Pfötchen“ gestellt. Er taute auf und wuchs jedem, der ihn kennen gelernt hat, ans Herz – man musste ihn einfach mögen. BarnyWie durch ein Wunder fanden wir ein liebes Frauchen für Barny, die ihn zuerst an den Wochenenden und dann am Gründonnerstag für fest übernommen hat, verbunden mit 3 Wochen Urlaub. Das neue Frauchen und Jenny, die liebe Hündin kümmerten sich rührend um dieses ältere Fellbündel. Doch nach kaum 3 Tagen zeigte Barny massive Auffälligkeiten und er musste als Notfall in die Tierklinik. Ein dicker Leberabszess – ein Bauch voll Eiter – eine schnelle OP war dingend erforderlich. Dann haben wir 8 Tage um den liebenswerten Kerl gebangt, er lag auf Intensiv - am Freitag noch eine Besserung, verbunden mit „Hoffnung“, dann am Montag, das niederschmetternde Ergebnis. Barny hatte keine Blutgerinnung mehr – er drohte zu verbluten. In den Armen seines Pflegefrauchens, die ihn auch in der „letzten Stunde“ nicht alleine lassen wollte, ist er friedlich eingeschlafen. Wir hätten ihm noch viele schöne Jahre gegönnt – an der Seite von zwei wunderbaren Lebewesen, der vierbeinigen Jenny und dem zweibeinigen Frauchen. Ganz lieben Dank an ALLE, die mitgeholfen haben, um Barny zu helfen – die uns unterstützt haben und die die Hoffnung bis zu letzt nicht aufgegeben haben….nun ist er gegangen – hinter der Regenbogenbrücke hat er Frieden gefunden.

„Pass dort drüben gut auf dich auf, kleiner Hundemann, wir werden dich sehr vermissen“……


 


 

Viel zu früh musste Piet seine Menschen nach kurzer Krankheit verlassen, es traf sie unvorbereitet und der Schmerz ist groß. Er war ein ganz besonderer Hund, nicht nur weil er ein Australian Stumpy Tail cattle dog war, sondern weil er von so liebenswertem, anpassungsfähigem Wesen war.
Seinen Menschen bleibt die Erinnerung an eine wundervolle Zeit mit einem ganz einmaligen Hund, den sie niemals vergessen werden.

 


 

Eine 11-jährige, innige Freundschaft ging nun zu Ende, Lobo, der wuscheligen Alaska-Malamute, Sibirien-Husky Mix musste 14jährig leider gehen.
Gesucht und gefunden hatten sie sich, das Frauchen mit den langen schwarzen Haaren und den blauen Augen und der Husky mit dem langen schwarzen Fell und den blauen Augen, zwei, die nicht nur äußerlich viel gemeinsam hatten.
Lobo hat eine große Lücke hinterlassen, es bleibt die Erinnerung an einen liebevollen, ruhigen und ausgeglichenen Hund.

 


 

Kira kam als eben erwachsene Hündin nach Deutschland, um hier ein Heim zu finden. Sie fand nicht nur dieses, sondern das ganz große Glück. Denn sie fand Menschen, die sie bedingungslos liebten und immer zu ihr standen, auch als bei ihr eine schwere, vor allem in südlichen Ländern vorkommende Krankheit ausbrach. Tapfer kämpfte Kira, doch als eine weitere niederschmetternde Diagnose, Hirntumor, gestellt wurde, hatte die Hündin keine Chance mehr.

Ihren Menschen wird Kira in liebevoller Erinnerung bleiben, mit diesem ganz besonderen Blick und ihrer gesamten Art, die selbst Fremde faszinierte und magisch anzog.

Kira
Süsse, WIR WERDEN DICH NIE VERGESSEN
Danke für jeden Tag den du uns geschenkt hast
!

 

 


 

Sarah, wie sie lebte

Lange Monate war die Husky-Malamute-Hündin mit der Schilddrüsenunterfunktion von Tierheim zu Tierheim weitergereicht worden, zahlreiche Fehlvermittlungen hat es in dieser Zeit wohl gegeben. Schließlich „strandete“ sie mit geschätzten 8 Jahren bei der NfP, viel mehr Infos gab es nicht. Im Sommer 2002 fand sie zu ihren Menschen, die es nicht bereuten, sie trotz der vielen „Unbekannten“ aufgenommen zu haben. Sarah fügte sich so problemlos in ihr Leben ein, wie sie es nie erwartet hätten, still, bescheiden, sich stets im Hintergrund haltend war Sarah überall dabei, souverän zu Fuß, auf Rädern oder auf dem Wasser.
Im Herbst 2006 bekam Sarah dann zunehmend Schwierigkeiten mit dem Laufen, eine Spondylose wurde diagnostiziert, möglicherweise auch ein Bandscheibenvorfall. Die Kontrastmitteluntersuchung, die zur Abklärung gemacht wurde, zeigte einen bösartigen Tumor, der Sarah keine Chancen ließ. Schweren Herzens ließen ihre Menschen sie noch in der Narkose gehen.


 

Am Morgen des 23. Novembers legte Thashiro sich völlig entspannt mit übereinander geschlagen Pfoten auf seinen Platz und schloss seine Augen - leise ging er auf seine letzte Reise, ruhig und zufrieden, so wie er auch gelebt hatte. Vier Jahre bereicherte als er als vollintegriertes und geliebtes Rudel(Familien)mitglied den Alltag seiner Menschen, liebevoll nannten sie ihn "unseren Dicken", aufgewogen wurden so die 8 Jahre als gepflegtes und gewartetes, aber wenig beachtetes Sportgerät. Es war manchmal schwierig mit ihm, im Umgang mit anderen Hunden, aber als Familienmitglied war er unschlagbar und unbeschreiblich und er fehlt, fehlt seinen Menschen überall.

 


Shima - wir werden dich nie vergessen

Wir alle trauen um unsere kleine Shima, die uns allen viel Leid, aber auch so unheimlich viel Freude gegeben hat. Zu sehen, wie das kleine Hundekind aufgeblüht ist und sich bei ihren neuen Menschen geöffnet hat, das war wie ein Wunder. Zu erfahren, dass sie bei einem schrecklichen Verkehrsunfall in Dänemark am 07.11.2006, 10 km nordwestlich von Aalborg ums Leben kam, das hat uns ganz furchtbar getroffen. Sie war ein besonderer Schatz. Ihren Menschen sagen wir ganz lieben Dank für die Liebe, die sie in dieser kurzen Zeit erfahren durfte und wünschen ihnen baldige Genesung. Shima wird von allen schmerzlich vermisst.


Es war damals die berühmte Liebe auf den ersten Blick und sie blieb es, ein perfektes Team war entstanden. Man verstand sich ohne Worte und nie war es nötig, mit dem sanftmütigen Charly einmal lauter zu werden. Schon seit einiger Zeit hatten fortschreitende gesundheitliche Probleme dem über zehnjährigen Rüden zu schaffen gemacht und am Abend des 2. Novembers hieß es Abschied nehmen von einem wunderbaren Gefährten.
 


 

Eigentlich hatte Gipsy nie eine Chance, da sie bereits schwer krank war, als sie nach Deutschland kam. Dennoch fand sie ein Zuhause und gemeinsam mit ihrem Herrchen trotzte sie einem unerbittlichen Schicksal ein ums andere Jahr ab, mehr als acht Jahre lang. Ihr Herrchen beschrieb dies einmal so "Kein Kummer konnte groß genug sein, kein Tränenmeer konnte uns ertränken - wir sind oft tief gefallen, aber wir sind auch immer wieder aufgestanden". Am letzten Sonntag im Oktober war die Kraft der Hündin dann zu Ende und ihr Herrchen ließ sie gehen - ein letzter Liebesdienst für eine einzigartige Hündin.


 

Am Morgen des 13.11.2006 gingen fast 6 glückliche gemeinsame Jahre zu Ende. Im Alter von gut 12 ½ Jahren schlief Jenny friedlich im Kreis ihrer Menschen ein. An ihrer Seite war Parys, der sie schon die ganze Zeit über bewacht hatte. Leider durften die beiden nur knapp 5 schöne Wochen gemeinsam verbringen, bevor sich Jennys Gesundheitszustand in den letzten Wochen so schnell verschlechterte.


 

In den Abendstunden des ersten Novembers musste sich Ankas Familie schweren Herzens von der liebenswerten, fast 13 jährigen Hündin verabschieden. Anka hatte bereits seit Wochen gekränkelt, ein letzter Urlaub an der Nordsee war ihr und ihren Menschen trotzdem noch vergönnt. Geblieben ist ihren Menschen die Erinnerung an wunderschöne Zeiten mit einer unvergleichlichen Hündin, die sie nicht vergessen werden.


In der Nacht zum 12. Oktober ging leise King George, der einst verschlossen und abweisend als Shaygun zu seinen Menschen und Hündin Betty gekommen war und sich unter der liebevollen Fürsorge zu King George entwickelte.

King George ist gegangen, als es am schönsten war. Das Wochenende zuvor hatten Menschen und Hunde noch drei intensive Tage miteinander im Breisgau verbracht und diese Zeit sehr genossen – nicht wissend, dass es ein Abschied war. Nur King George wusste es, zeigte sich vitaler als in den Wochen zuvor - die Tiere nehmen viel mehr wahr als wir Menschen.


Ihren Anfang nahm die innige Beziehung der beiden älteren Hunde Nugget und Finouk in der Auffangstation der Nothilfe für Polarhunde e.V., beides Abgabehunde aus dem Sport. Das, was die beiden miteinander verband, war auch für menschliche Augen sichtbar und so entschieden Interessenten, die eigentlich für Nugget in die Station gekommen waren, nicht einem älteren Hund ein Zuhause zu geben, sondern zweien. Eine Entscheidung, die sie nicht bereuten und der dreieinhalb glückliche Jahre folgten.

Noch vor Beginn des Sommers ging Finouk über die Regenbogenbrücke und nun ist ihr auch Nugget gefolgt. Nugget und Finouk – zwei, die sich und ihr Glück gefunden hatten, zwei, die einander zu getan waren und ohne einander nicht sein konnten.
 


Leider kam für Andra die Chance auf ein neues Glück nicht mehr. Die tierärztliche Untersuchung ergab ein fortgeschrittenes Karzinom der weiblichen Geschlechtsorgane mit ausgeprägter Metastaisierung, dazu kam eine hochgradige Diabetes.

Andra, Malamute Hündin

Auf Anraten der Tierklinik haben wir für Andra entschieden und ihr den Abschied leicht und in Würde ermöglicht.
Mach’s gut, kleine Malamutin…
.
 


 

Mit seiner Pflegefamilie und seinen Paten trauern wir um Houka, der in der Nacht zum 12. Juli 2006 friedlich einschlafen durfte.


Seiner Pflegefamilie danken wir für all die Zuwendung und Aufmerksamkeit, die sie diesem betagten Rüden (geb. 03/1992) in seinen letzten Monaten zukommen ließen - ein außergewöhnlich liebevoller Platz für einen außergewöhnlich lieben vierbeinigen Kameraden. Besonders danken wir auch Martini, die ihn mit all seinen Macken oder auch keinen Macken, angenommen und ihn ebenso mit ihrer Zuwendung „auf hündische“ Art begleitet hat.

 

"If there are no dogs in Heaven,
then when I die I want to go
where they went."
Will Rogers, 1897-1935

 
 

übersetzt:
"Wenn es im Himmel keine Hunde gibt,
dann möchte ich, wenn ich sterbe, dahingehen,
wo sie hingegangen sind."

 

 


 

25.07.08