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Als Artus vor Jahren in die Vermittlung kam, war er kein junger Hüpfer mehr und erste gesundheitliche Zipperlein hatten sich bereits eingestellt. Auch sonst sprach nicht viel für ihn, am Sozialverhalten sollte es fehlen, besonders schlimm sei es mit Rüden, kurz, eigentlich hatte Artus alles, was Hunde im Tierschutz nicht gerade zu Vermittlungsrennern macht. Seine Menschen hat das alles nicht geschreckt und sie haben sich auf ihn eingelassen mit ganzem Herzen - bereut haben sie es nie, denn der vermeintlich "hoffnungslose Fall" erwies sich als absoluter Glückstreffer über viele Jahre lang. Rund sieben Jahre später waren die medizinischen Möglichkeiten, Artus ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen, ausgeschöpft und so war es Zeit, Abschied zu nehmen: Schön dass du so gehen konntest, wie du gekommen bist: +++ in den Armen deines Herrchens +++
Artus ist heute Morgen in den Armen seines Herrchens in
Brühl sanft eingeschlafen... auf Wiedersehen unser kleiner Freund... mit Zorro (der furchtlose Huskyliebhabkater)
Als Fundsache kam Bill Ende 2005 in die Vermittlung und konnte gleich auf eine Pflegestelle ziehen - eine Chance, die sich Bill nicht entgehen ließ und damit alle Beteiligten glücklich machte. "Bill kam als etwa 9-jähriger Alaskan Malamute zu uns, erst als Pflegehund, nach toller Eingewöhnungsphase haben wir beschlossen, seinem Leben einen neuen Halt zu geben und haben Ihn übernommen. Er hat sich super integriert, war mehr als nur pflegeleicht für diese Rasse. Beschützte uns, war sehr verschmust, ging gerne schwimmen, tat für seine tägliche Ration Karotten fast alles und fand es besonders toll mit offenem Fenster Auto zu fahren, vor allem wenn er seinen Kopf hinaus strecken konnte…was vor allem bei den Passanten immer wieder zu schmunzeln führte. Er war ein kleiner Bär und hat unser Leben in vielerlei Sicht bereichert.
Es sind mehr als 3 Jahre mit Bill
vergangen, am 17.07. mussten wir uns von Ihm trennen, da er neben einem
Tumor an der Leber, leider auch kaum noch Kontrolle über seine Hinterläufe
hatte und nicht mehr laufen konnte. Aus Ärztesicht konnte man nicht mehr
helfen und so haben wir das getan, was für Ihn am Besten war, wir haben
Ihn in aller Ruhe einschlafen lassen und hoffen, dass dies auch in seinem
Interesse war und er uns für die Zeit, die er mit uns hatte dankbar ist
nach allem, was er vor unserer Zeit erleben musste…
Viele Jahre ist es her, dass der Besitzer eines Rudels erkrankte und seine Tiere den Weg in die Vermittlung fanden, eine davon war die im April 1995 geborene Puschka. Im Juni 1996 fand sie liebe Menschen - es sollte für ein ganzes, glückliches Huskyleben sein.
"Puschka war nie der Rennhund,
der gerne am Fahrrad lief, sondern sie liebte lange ausgiebige
Spaziergänge, auf denen man Mäuschen fangen konnte.
Cliff wurde 2005 nach dem völlig überraschenden Tod seines erst Monate vorher gefundenen Besitzers zum zweiten Mal im Tierschutz abgegeben und hatte dann das Glück seines Lebens, denn im Mitte August 2005 stellte man ihm Huskydame Anka vor - nicht ohne Hintergedanken, denn an ihrer Seite sollte alles gut werden. Anka und Cliff war die "Liebe auf den ersten Blick" und so wurde endlich alles gut für den damals dürren und wenig muskulösen Cliff. Viel Freude hatte man miteinander und aneinander in den kommenden Jahren, doch an einem der letzten Maitage ging es Cliff plötzlich schlecht, so schlecht, dass seine Menschen ihn trotz Sonntag dem Tierarzt vorstellten. Der Anfangsverdacht "Vergiftung" wollte so gar nicht zu den Blutwerten passen, die anschließende Ultraschall-Untersuchung ergab den Befund "Leber-Tumor". Eine am nächsten Tag durchgeführte Operation kam leider zu spät - am 29. Mai 2008 ging Cliff über die Regenbogenbrücke und ließ seine Menschen und Anka traurig zurück, sie hatten so sehr gehofft, noch mehr Zeit mit Cliff zu haben. Vergessen werden sie ihn nicht, denn viele glückliche Erinnerungen sind geblieben.
Wir bedanken uns bei seinen Menschen, die ihn so
angenommen haben, wie er war und ihn liebevoll begleitet haben.
Siebenjährig wurde Angie von uns vermittelt, damals ein
fast einen Zentner schweres Wesen, das sich kaum noch bewegen konnte. Ein
ganzes Jahr, viele Tricks und Tipps sowie manchen Tierarztbesuch benötigte
es, um Angie etwas leichter als vierzig Kilo zu bekommen – statt
Leckerchen verspeiste sie nun mit Wonne Möhren. Trotz des Unbills Diät
liebte sie ihre Menschen und diese liebten Angie, mit und ohne Übergewicht
und mit allen Prinzipien, die die Malamutin mitgebracht hatte. Denn zum
Bedauern ihrer Familie hielt Angie trotz wieder gewonnener Beweglichkeit
stets an ihrer Abneigung gegen Sport jeder Art fest. Dafür forderte sie
aber täglich lange und abwechslungsreiche Spaziergänge und setzte so
charmant ihren Willen durch, dass die täglichen Wanderungen nie lästige
Pflicht wurden.
Mit Angie ging ein „kleiner Sonnenschein“, denn auch wenn ihr Leben nicht immer nur erfreuliche Veränderungen für sie bereit hielt, war sie stets unerschütterlich guter Laune und sah voll Optimismus mit ihren großen dunklen Malamute-Augen nach vorne im Vertrauen auf einen glücklichen Ausgang – enttäuscht wurde sie nie.
Elfjährig kam Sky stinkend und verfilzt im Januar 2003 aus einem französischen Tierheim auf eine Pflegestelle der Nothilfe für Polarhunde e.V.. , Ihr früheren Besitzer hatte sie auf einem Balkon zurückgelassen. Trotz aller Bemühungen kam Sky in ihrer Pflegestelle niemals wirklich an, auf eine höfliche, aber konsequente Art blieb sie auf Distanz – nein, sie wollte nicht die Aufmerksamkeit teilen mit einem vorhandenen Hund und einem Kind. Kurz nach einer grandiosen Vorstellung bei „Herrchen gesucht“, die leider (erst einmal ) ohne Ergebnis blieb, musste Sky geschoren werden und fast zeitgleich meldete sich Sky’s zukünftige Besitzerin in der Geschäftsstelle. Lange und gründlich hatte sie nach der Ausstrahlung der Sendung überlegt, ob Sky die „Richtige“ wäre oder nicht. Sky war da sehr viel direkter beim ersten Kennenlernen – von Anfang an ging sie mit auffallender Offenheit auf die ihr Fremde zu, die mehr als nur erstaunt war, wie „wenig“ Hund doch unter dem imposanten Pelz der Nordischen verborgen ist. Für Sky war alles klar, ihr neues Frauchen erbat sich nochmals Bedenkzeit, zu nah war noch der Verlust des geliebten Vierbeiners und die Angst, einen älteren Hund bald wieder zu verlieren. Am Ende siegte der Zauber, der Charme von Sky – einige Wochen später zog eine sehr zufrieden wirkende, zart beflaumte Husky-Hündin in ihr neues Heim ein und kam fast umgehend an, alle problematischen Verhaltensweisen waren auf wundersame Weise verschwunden. Sky hatte ihr Traum-Zuhause gefunden, sog die Liebe und Fürsorge ihrer Besitzerin in sich auf und dankte es ihr mit einem erfrischend liebenswerten, unkomplizierten Wesen, mit dem sie die Herzen aller im Sturm eroberte, im Alltag wie auch in zahlreichen Urlauben. Anfang März 2008 verstarb Sky hochbetagt und innig geliebt.
"Liebe Sky,
Booma, geboren 1991, war schon ein betagter Rüde, als er 2004 zu uns in die Vermittlung kam. Seine Chancen auf ein neues Heim waren annähernd Null, denn zu seinem Alter und damit einhergehenden ersten „Zipperlein“ kam noch, dass er nichts kannte außer dem Leben im Sport. Dass er noch eine Chance bekam, war ein kleines Wunder und Booma hatte dies nur seinem Wesen zu verdanken, das die Vermittler damals so zusammenfassten: "Booma ist ein ganz sanfter Rüde".
„Das war er wirklich, ein ganz lieber Kerl. Nie hat er geschnappt oder gebissen, mit allen war er verträglich und er hat sich insgesamt ganz toll entwickelt: aus dem nur vorwärts ziehenden Bündel Angst, das nichts kannte und vor fast allem Angst hatte, sich nicht in geschlossene Räume bzw. das Haus traute, keine Kinder kannte (und vor diesen natürlich Angst hatte), sich nicht gern streicheln ließ, um andere Menschen einen großen Bogen machte und der oft einfach "durch einen hindurchstarrte", als ob er in seiner ganz eigenen Welt leben würde (ich hatte zu Anfang manchmal das Gefühl, der Hund ist autistisch), ist im Laufe der Zeit ein ganz aufgeweckter, fröhlicher, liebenswerter Hundeopa geworden (der sogar Bus fuhr). Das einzige, das er leider nie ganz gelernt hat, war, stubenrein zu werden - komischerweise aber nur, was Häufchen angeht.“ Seit Ende April hatte Booma abgebaut, zunehmende Probleme mit der Hinterhand und Inkontinenz machten ihm zu schaffen. Alle tierärztlichen Bemühungen, ihn dauerhaft und nicht nur für einige Tage wieder auf die „Füße zu stellen“ waren vergebens und zu Pfingsten war Booma’s Lebenszeit unwiderruflich an ihrem Ende angelangt. Seinem Frauchen ein ganz besonderes Dankeschön für die
vielen schönen Monate und Jahre, die sie Booma noch ermöglicht hat.
Yukon - ein Kämpfer nahm AbschiedEnde April entschlief aus den Reihen der NfP-Dauerpflegehunde der alte Yukon – jener Wooly-Rüde, der schon betagt und mit positivem Leishmaniose-Befund sowie massiven Gelenksproblemen in die Vermittlung kam. Der eigenwillige Yukon hatte lange Zeit kein Glück mit seiner Vorstellung bei Interessenten, freundlich war er dann, wenn es ihm passte und dann auch nicht zu jedem – keine guten Voraussetzungen um fremde Herzen zu erobern. Über die ihm Ende 2005 angebotene Dauerpflegestelle war man froh, aber auch skeptisch, denn ob Yukon sich mit den dort vorhandenen Vierbeinern und zwingend dem einen, der im gleichen Haushalt leben sollte, arrangieren würde, war nicht vorhersehbar – zu oft schon hatte man Überraschungen mit dem eigenwilligen älteren Herren erlebt. Viele hatten damit gerechnet, dass Yukon im Grunde mehr zum Sterben denn zum Leben umsiedelte – er hat eigentlich jeden verblüfft, selbst diejenigen, die noch so positiv dachten. Er hat sich nicht nur eingegliedert in die Pflegestelle (na ja, man hat sich auch ein wenig „verbiegen“ lassen von ihm, den nötigen Charme dafür besaß er durchaus und wusste ihn auch einzusetzen), sondern blühte gesundheitlich richtiggehend auf. Einer jener wenigen Patienten beim (Tier-)Arzt, deren Werte mit zunehmendem Alter besser und besser wurden.
Yukon genoss in den folgenden Monaten nicht nur seinen Alltag sondern auch jedes zu erlebende Extra, Ausflüge und Urlaube – wandlungs- und umstellungsfähig wie ein junger Hund, ein wahrhaft außergewöhnlicher Husky. Immer wieder einmal warf ihm das Schicksal einen kleineren oder größeren Knüppel in Form der einen oder anderen Erkrankung zwischen die Pfoten, Yukon stapfte murrend und fletschend aber unverdrossen optimistisch-kämpferisch durch Behandlungen und OP’s – und genoss es, wenn seine Pflegemutter ihm danach erlaubte, ein wenig tyrannisch solange an das angebotene Fressen hinzumäkeln bis etwas anderes aufgefahren wurde…. Dass ein Jahr nach seinem Einzug in die Pflegestelle noch Zicke Liberty hinzukam konnte ihn nicht erschüttern, knurrend und fletschend behauptete er seinen Platz und die „Männerfreundschaft“ zu Malamute Lobo – und duldete es doch hin und wieder, dass die Liberty neben ihm ein Stückchen seiner Lieblingsmatratze für ein Schläfchen nutzen durfte. Gegangen ist er, wie er gelebt hat – eigenwillig, aber mit einer gewissen Rücksicht auf die, die er liebte. Wegen eines Gallensteines musste er zur Kontrolle und zum Röntgen, beim Gespräch vorher nutzte er noch die Gelegenheit, den Tierarzt ein wenig anzufletschen und schloss dann, während seine Pflegemutter vor dem Röntgen wartete, einfach seine Augen. Unser Dank geht an die Pflegefamilie von Yukon, die in den letzten zweieinhalb Jahren immer und in jeder Situation für den alten Rüden da war und ihn mit all seinen Eigenwilligkeiten bedingungslos liebte. Dass sich vieles in dieser Zeit nur um den Yukon drehte und manche Tage und Wochen nach seinen Terminen oder besser um diese herum geplant wurden, wissen wir und auch, dass dieses Engagement keine Selbstverständlichkeit ist. Ein herzliches Dankeschön auch an die Paten dieses
ganz besonderen Rüden, einige von ihnen haben Kontakt zur Pflegestelle
gehalten und den Yukon noch zusätzlich mit der einen oder anderen
Kleinigkeit verwöhnt. Mit Ihrer Hilfe konnte er trotz aller
Vorerkrankungen bei vergleichsweise bester Gesundheit das hohe Alter von
fast 15 ½ Jahren erreichen und jeden einzelnen Tag genießen. Ein
riesengroßes Danke auch an die Tierarztpraxis Dr. Schiele und den
Physiotherapeuten Herrn Buck, die das ihrige dazu beitrugen, dass
Spaziergänge für Yukon stets ein immer wiederkehrendes Tages-Highlight
blieben und er meist seine Nase mindestens eine Länge vor der von der
Liberty hatte, etwas, das immer wichtig für ihn war.
Mit dem Namen Hannemann kam er 1997 mit einigen anderen Malamuten in die Vermittlung. Die Vorstellung seines Bruders Schlappmann in einer Tiervermittlungssendung brachte auch Hannemann das große Glück, denn der Hund aus dem „Fernseh“ war nicht mehr zu haben, wohl aber Hannemann. Mehr als ein Jahrzehnt hörte er dann auf den Namen Rusty, eine heftige Tierhaarallergie seines Frauchens zwang ihn 1999 nochmals in den Tierschutz. Auf einer Pflegestelle mit Bleibeoption verhielt er sich damals gar nicht gut – ob er wusste, dass sein ehemaliges Frauchen die Hoffnung nicht aufgegeben hatte und sich einer Desensibilisierung unterzog? Diese war erfolgreich und da Rusty seine „Bleibeoption“ erfolgreich zunichte gemacht hatte, zog er ganz selbstverständlich wieder ins neue-alte Zuhause ein. Glückliche Jahre folgten, über die seine Menschen sagen „der Hund war das Beste was uns passiert ist.“. Nun ist Rusty gegangen, vergessen wird er nicht.
Worte zu finden
Als tapsiger kleiner Alaskan Malamute-Rüde kam Digger vor vielen Jahren in die Vermittlung und fand bald den Platz fürs Leben. Aus kleinen Pfoten wurden große, ein wundervoller und stolzer Malamute-Rüde begleitete Herrchen über Jahre und wurde schließlich ein gesetzter älterer Hunde-Herr, der zu allem noch das Glück hatte, von den Beschwerden des Alters verschont zu werden. Doch nun war auch das lange, erfüllte und fröhliche
Leben Diggers an seinem Ende angelangt, im Kreise seiner Lieben entschlief
er ruhig und friedlich. Neben tiefer Trauer ist den Seinen die glückselige
Erinnerung an einen einzigartig lieben, aufrichtigen, ehrlichen und
folgsamen Hund geblieben.
Aus dem Tierheim in Straßburg haben wir im Frühjahr 1998 den hübschen kupferfarbenen Husky-Rüden Asco, damals mit dem Namen "Apollo" übernommen. Über eine Mitarbeiterin aus Norderstedt wurde er im Alter von 10 Monaten im April 1998 in ein liebevolles Zuhause nach Lübeck vermittelt.
Ein ganzes Jahrzehnt glücklichen Zusammenlebens folgte
für Asko mit Hündin Yarga und seinen Menschen. Dies wurde auch nicht
dadurch getrübt, dass Askos gesundheitliche Probleme in den letzten
Monaten immer weiter zunahmen, denn nicht nur in guten Zeiten, sondern
auch in weniger guten standen seine Menschen voll zu ihm und hinter ihm.
Nichts wurde unversucht gelassen, um eine dauerhafte Besserung zu
erreichen, doch trotz aller Bemühungen folgte jedem kleinen Fortschritt
ein erneuter Rückschritt.
Nikita wurde im November 1995 in Italien geboren, bei einem Züchter, der eigentlich mit den Nordischen längst abgeschlossen hatte und sich einer anderen, in Mode geratenden Rasse zuwandte. Als einziger Farbtupfer kam sie mit drei weißen Hündinnen zur NfP, nach einem kurzen Aufenthalt in einer Pflegestelle fand sie im Juli 1997 den Platz fürs Leben.
Dort lebte sie ein wahres Huskyleben, sportlich mit
Herrchen beim Vielfältigkeitslauf, sozial mit ihren beiden Weggefährten
und geliebt von der ganzen Familie. Aus dem etwas zurückhaltenden
Hundemädel wurde im Laufe der Zeit eine selbstbewusste Huskydame, die
freundlich aber bestimmt ihren Platz im Rudel ausfüllte.
In einem grenznahen französischen Tierheim hatte man sie 2005 gefunden, wochenlang bangte man um das Leben der ausgemergelten, schon etwas älteren Husky-Dame. Genesen hatte man einen Schatz entdeckt, eine liebenswerte, geduldige und mit allem hundeartigen verträgliche Hündin, die einigen NfP-Pfleglingen bei der Eingewöhnung zur Seite stand.
Trotz einer in 2006 diagnostizierten und seither behandelten Spondylose genoss Yaska ihr Leben in vollen Zügen, eine fröhliche Springmaus, die noch so viel erleben wollte. Doch nun war den zunehmenden Schmerzen mit Medikamenten nicht mehr beizukommen und viel zu früh ist ihr freudiges Heulen, das je nach Situation und Gegenüber in unendlich vielen Stimmlagen und Lautstärken ertönen konnte, verstummt. Leb wohl kleine Yaska ……
Rocky ist am Ende eines langen Weges angekommen
Lange Zeit bestimmten falsche Erwartungen,
Missverständnisse und unangemessener Druck den Lebens- oder besser
Leidensweg von Malamute Rocky. Aus dem einst stolzen Malamute wurde im
Lauf der Jahre ein – so erschien es zumindest dem oberflächlichen
Betrachter – unberechenbarer Beißer, dessen Zukunftsprognosen eher düster
waren.
Ein Hühnerstall war die Welt, in der Blacky seine
Jugend und seine besten Jahre verbrachte, dass er dort sein sonniges und
liebes Wesen bewahren konnte gehört zu den kleinen Wundern im
Tierschutzalltag.
„Man kann Tränen vergießen, weil sie
gegangen sind Unser Blacky ist heute in den Hundehimmel gegangen.
Vielen Dank, das wir ihn kennen lernen konnten. Er bleibt in unseren
Herzen bei uns.
Viel zu früh ist Cheyenne, ehemals Manjou, gegangen,
jene Kettenhündin, die vollkommen geschoren im Frühjahr 2005 in der
Auffangstation im Schwarzwald auf ihr Glück wartete. Sie hat es in der
Schweiz gefunden, liebevoll umsorgt von ihrer Besitzerin, gefördert und
gefordert, niemals die zahlreichen gesundheitlichen Probleme aus dem Blick
verlierend.
„Ich habe drei schöne Jahre hier
erlebt. Am 08.03.2005 hat mich Karin zusammen mit ihrer Mutter und Nanook
in Freudenstadt abgeholt. Am 03.03.2008 gehe ich ins Regenbogenland. Wir
haben viel zusammen erlebt - ein ganzes Jahr lang durfte ich sogar noch
"Mutti" spielen bei Yukon.
Lange Zeit in seinem Leben war Hamilton alles, nur kein Glückskind, neunjährig wurde er 2003 schließlich zusammen mit seinem Kumpel Lingo beschlagnahmt und beide kamen über ein Tierheim in die Auffangstation. Dort trennten sich die Wege der beiden, die wohl nur das gemeinsam Erlittene verbunden hatte.
Für Hamilton wurde noch im Juni desselben Jahres alles gut, er konnte das Herz von Menschen erobern, die schon immer ältere Nordische bei sich aufgenommen hatten. Seinen Einzug gestaltete er, der nichts kannte, damals spektakulär in seiner anfänglichen Angst (ein Hexenschuss beim neuen Fraule war die Folge), entpuppte sich aber rasch als bescheidener und mit allem zufriedener Rüde. Als er sich eingewöhnt hatte, wurde ihm Wirbelwind Lio zur Seite gestellt, eine alte Kettenhündin, die in folgenden zwei Jahren das Leben förmlich inhalierte – mehr Zeit blieb ihr leider nicht. Hamilton ließ sie immer gewähren – zwei Geschundene, die einander ihr kleines spätes Glück von Herzen gönnten. Nun, Ende Februar 2008, war auch für Hamilton die Zeit
gekommen Abschied zu nehmen, seinen Menschen wird er unvergessen bleiben.
Fast neun Jahre sind vergangen, seit Pflegehund Nikolaj
aus der Geschäftsstelle ins eigene Zuhause umzog und doch hat er mit
seinem Wesen, seiner Art selbst auf dieser vergleichsweise kurzen Station
seines Lebens einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Zauberhaft“ war er,
der katzenverträgliche Eurasier, der aus einem Tierheim einjährig in die
Vermittlung gekommen war und sein Glück im Frühjahr 1999 über einen
Aushang in der Tierklinik gefunden hatte.
Blickt man zurück auf die Zeit, in denen Malamute
Ludwig Schützling der Nothilfe war, dann kann man kaum glauben, dass es
nur Monate, nicht Jahre waren.
"Lieber Ludwig, Du kamst an und hast mein Leben auf den Kopf gestellt, wir haben miteinander und umeinander gekämpft, wir sind zusammengewachsen und Du hast Deinen Platz in unserem Leben eingenommen, mit einer unbändigen Lebensfreude, immer mit einem Lachen im Gesicht und ständig irgendwas zu erzählen. Und dann war nachts ganz plötzlich Deine Zeit zu Ende; Du hast nach Deinem Rudel gerufen und bist friedlich in meinen Armen eingeschlafen. Es ist still geworden ohne Dich, doch ich bin dankbar, dass ich Dich ein kleines Stück auf Deinem Weg begleiten durfte. Nun bist Du gegangen; nicht weg - nur ein kleines Stück voraus. Mach´s gut, mein kleiner Bär, wir werden Dich nie vergessen." Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Bosse und Herrn Lorber, dass sie es möglich gemacht haben, dass Ludwig für die letzte Zeit seines Lebens noch ein so schönes Zuhause finden durfte, denn sie gaben ihm die entscheidende Starthilfe. Und Dir, liebe Yvonne, ein ganz
liebes DANKE – was du hier als Pflegestelle geleistet hast, das ist nicht
in Worte zu fassen. Du bist durch viele Tiefen gegangen, um dann auf dem
Höhepunkt den lieben Bären loslassen zu müssen. Wir werden es dir und
Jenny nie vergessen.
Harrison war zwölfjährig als
Ältester mit einem kleineren Rudel aus einem Todesfall in die Vermittlung
gekommen, damals im Frühjahr 2007 hieß es in seinem Vermittlungstext "
Harrison bringt alle Voraussetzungen mit, um noch einmal Menschen von sich
zu überzeugen, er ist ein Rüde mit einer ganz besonderen Ausstrahlung, den
man einmal gesehen, so schnell nicht mehr vergisst.".
"Lieber Harrison !
Einst waren sie in der Station „dicke Freunde“, der
Zufall hatte sie dort zusammengeführt, den Alaskan Rüden Curry und die
Siberian Husky Hündin Branka. Beide verbrachten fast ein Jahr miteinander,
denn Brankas Vergangenheit mit erfolgreichen Jagdzügen auf ungenehmigten
Ausflügen schreckte Interessenten mindestens ebenso wie Currys chronische
Lungenerkrankung.
Sieben lange und glückliche Jahre später sind die beiden hier wieder
vereint, nur wenige Wochen nach ihrem damaligen Kumpel Curry verstarb auch
Branka. Viele Veränderungen hatte sie an der Seite ihres Herrchens erlebt,
doch nichts hatte die beiden trennen können. Und gemeinsam erarbeitete man
auch, dass die einst erfolgreiche Beutemacherin Branka im häuslichen
Umfeld Katzen und Kleintiere nicht nur in Ruhe ließ, sondern sogar Seite
an Seite mit einer Samtpfote schlafen konnte.
Curry, ein Alaskan-Husky-Rüde,
kam von einer ehemaligen Musherin mit Mutter, Vater und noch einem
Alaskan-Husky-Rüden in die Vermittlung. Nach einer langen Odyssee durfte
der 1996 geborene liebenswerte Rüde schließlich im September 2000 bei
„seinen“ Menschen endlich an- und zur Ruhe kommen. Gesundheitlich war
Curry immer sehr gebeutelt mit Asthma und Allergien. Trotz vieler Tiefen
gab es nie Anlass dafür, ihn wieder wegzugeben.
„Wir hatten mit unserem Curry sieben wunderbare Jahre,
er wurde von uns geliebt und er gab all dies tausendfach an uns zurück.
Wir möchten keinen Tag missen. Er konnte mit seinem Asthma ganz gut leben,
bis er jetzt einen Lungen-Tumor bekommen hat. Als sich sein
Gesundheitszustand sehr schnell verschlechterte, mussten wir ihn für immer
gehen lassen.
Als Angel mit ihrem Rudel in die Vermittlung kam, war sie eine von mehreren, bei ihren neuen Menschen aber war sie einzigartig und so ist der Schmerz über den bereits im August 2007 erlittenen Verlust noch immer groß. Eine große Lücke ist entstanden, denn "Angel war ein Traum von einem Hund. Wir hatten eine schöne Zeit mit Angel. Wir werden Angel nie vergessen, in unsern Herzen lebt sie weiter. Ich stelle sie mir immer mit Flügeln vor als unseren Schutzengel."
Im Juli 2005 übernahmen wir den Sibirischen Husky, Fanjok (von uns umbenannt in Nanook). Er war bereits 12 Jahre alt und hatte sein Leben bis anhin in einem Zwinger gefristet. Trotz seinen gesundheitlichen Problemen, freute er sich jeden Tag auf seinen Spaziergang. Am Anfang durfte man ihn kaum anfassen ohne dass er knurrte. Das legte sich jedoch mit der Zeit, als er merkte, dass es eigentlich etwas Schönes ist, gestreichelt zu werden. Wir waren erstaunt, wie schnell Nanook seinen Platz im Familienrudel gefunden hat. Nach einigen Rangeleien mit unserer Malamute Hündin Kiana hat er sich jedoch schnell untergeordnet.
Wir waren zwei mal im Tierspital um die wachsenden
Tumore zu entfernen. Doch die kamen schneller zurück als wir gehofft
haben. Leider verschlechterte sich sein Gesundheitszustand in der letzten
Tagen sehr schnell. Wir haben uns entschieden, ihn gehen zu lassen. Der
Tierarzt kam zu uns nach Hause und Nanook konnte in seiner geliebten Küche
einschlafen.
„Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ – wer den liebenswerten, stets lustigen kleinen Clown Obelix kennen lernen durfte, für den bekam dieses Sprichwort seine eigene Bedeutung. Er war immer fröhlich, charmant und auch ein bisserl frech, einer, der manchmal auch einen Schritt zu weit ging und immer wieder aufs Neue staunte, dass nicht alles Anklang fand.
Als wahres „Leinenmonster“ war der junge Fund-Rüde in der Pflegestelle
eingetroffen, große Lücken klafften da, wo Sozialverhalten gegenüber
Artgenossen oder Erfahrungen mit der Umwelt hätten sein sollen. Mit Hilfe
des Hundetrainers Thomas Kern, der mit Obelix im Rahmen einer Patenschaft
arbeitete, mauserte sich der Rüde zum überall gern gesehenen Begleiter mit
ausgesprochen guten Manieren.
Julie war zwölfjährig während der Wintermonate in einem
grenznahen Tierheim gestrandet, ihr ehemaliger Besitzer hatte sie beim
Umzug einfach vergessen….. Die Fotos von Julie rührten an, ein
zauberhaftes und freundliches Malamuten-Gesicht hinter rostigem Gitter,
wie eine kleine Sonne strahlte sie an gegen die Trostlosigkeit um sich
herum.
Diesen ganz besonderen Hund bei Menschen zu wissen, die
sie über alles liebten, sie überall miteinbezogen und alles nur
erdenkliche taten, damit die zunehmenden Beschwernisse des Alters nicht
den unerschütterlichen Lebenswillen trübten, war ein unverhofftes, großes
Glück, vor allem für Julie selbst. MASCHA - es gibt manche Sorgenkinder, die haben keine so richtige Chance im Leben, aber es sind diejenigen, die man NIE vergisst…….
Aus sehr schlechten Verhältnissen haben wir im März
2003 die damals etwa 3jährige Eurasier-Hündin Mascha aufgenommen, deren
Ängstlichkeit schwer in den Griff zu bekommen war. Dennoch konnten wir sie
nach einiger Zeit gut vermitteln und sie hat bei ihren Menschen an der
Seite von Eurasier-Rüde Nikolaji, der bereits früher von uns übernommen
worden war, ein glückliches Leben geführt. Mascha taute auf, spielte und
war schließlich „fast“ ein normaler Hund geworden.
Arcani Arcani wurde durch ihren Fernsehauftritt wohl eine der
bekanntesten Chows in Deutschland. Auch wenn wir wissen, dass Frau
Ueding lieber bescheiden im Hintergrund werkelt, uns von der
Geschäftsstelle der NfP ist es wichtig, gerade hier ein besonders
herzliches DANKE zu sagen, denn was von Remagen aus für die Chows in Not
getan wird, ist an für sich schon kaum in Worte zu fassen, aber der
Einsatz gerade für diese schwer traumatisierte Hündin Arcani ging noch bei
weitem über all das hinaus.
Duke hatte lange Zeit in der Station auf ein Zuhause
gewartet hatte und es schließlich vor allem Hündin Cheyenne zu verdanken,
dass er Seine Menschen und sie ihn fanden. Damals war es Cheyenne, die
alle ihr "vorgestellten" Rüden ablehnte, bis sie beim Hinausgehen ihn
"entdeckte" und ihn als neuen Weggefährten vorschlug. In den folgenden
sechs Jahren wurde aus dem besonderen, mitunter etwas schwierigen Duke ein
perfekter Familienhund, doch Ende September 2007 näherte sich Dukes
Lebenszeit dem Ende, obwohl schon fast 14jährig, kämpfte er, er wollte
noch nicht gehen, doch sein Körper schon.
"Gemeinsam mit seinem Bruder Shadespeare kam der im
März 1997 geborene Garfield als "Umzugsopfer" in die Vermittlung und
musste einige lange Monate suchen, bis er schließlich SEINE Menschen fand
- für diese war er ein nie bereuter Glücksgriff...
Um so trauriger finde ich es, dass Du nur 6 Jahre bei
uns sein durftest und mit großer Trauer blicken wir zurück auf jeden
gemeinsamen Augenblick.
Vor fast einem Jahrzehnt kam Megan, die liebevoll Mäggi gerufen wurde, als halbjährige Hündin zu ihren Menschen - zugleich der Beginn ihrer innigen Verbundenheit mit dem dort bereits lebenden gut zweijährigen Rüden Paco. Glückliche Jahre folgten, doch zu Jahresbeginn erkrankte Megan an Babesiose und erholte sich nicht mehr völlig.
Auch Rüde Paco bekam gesundheitliche Probleme,
Lähmungserscheinungen schritten weiter und weiter fort, im Sommer mussten
seine Menschen ihn schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen
lassen. In den folgenden Wochen erkrankte Megan erneut, sie fraß wenig,
magerte ab, schließlich wurde Leberkrebs diagnostiziert. Ihre Lebenslust,
ihr Lebenswille war ungebrochen, doch der Erkrankung hatte sie nichts
entgegenzusetzen, nur sechs Wochen nach Paco mussten ihre Menschen sie
schweren Herzens ebenfalls gehen lassen.
Quentja kam zusammen mit Ishan und Telly aus schlechter Haltung, alle drei warteten seinerzeit in der selben Pflegestelle auf Vermittlung. Ishan ging, Telly ging und Quentja blieb, es war wohl so vorherbestimmt. Denn wie schrieben Ihre Pflegeeltern, an die ein ganz riesiges Dankeschön geht für all die Liebe, die Fürsorge, die dieser alten, eigenwilligen Hündin in den letzten drei Jahren zu teil wurde:
"Quentja werden wir ein Leben lang dankbar sein, dass
sie uns den Weg geebnet hat und unsere Vorurteile aus den Weg geräumt hat.
Denn auch wir gehörten einst zu den Menschen, die einem alten Hund nicht
unbedingt aufnehmen wollten - bis das Schicksal es anders wollte. Drei
Jahre konnten wir unserer Maus ein Zuhause geben, ohne es
je einen Tag bereut zu haben. Wir lebten mit ihrer Eigensinnigkeit, sie
ging immer ihre eigenen Wege, man hatte das Gefühl, dass sie niemanden
braucht. Aber wehe, das Rudel war nicht mehr in Sichtweite, dann konnte
sie rennen ...
Puppe war auf Ibiza der neuen Freundin ihres Halters lästig geworden und in einem Tierheim gelandet. Um eine Geschwulst an der Pfote zu operieren war sie nach Deutschland gekommen und wollte anschließend hier ein neues Lebensglück finden - das Schicksal hatte andere Pläne. Am Vortag noch ohne jede Auffälligkeiten, ging es Puppe urplötzlich so schlecht, dass sie als Notfall zum Tierarzt musste. Doch Hilfe kam zu spät für diese sanfte, verträgliche und bescheidene Hündin, ein Magengeschwür war durchgebrochen - Puppe hatte keine Chance mehr und durfte noch in der Narkose gehen.
Shina ist über die Regenbogenbrücke gegangen, noch in
ihrem alten Zuhause, das sie bald hätte verlassen müssen. Sie war immer
ein wenig ein Sorgen-Hund gewesen, viel zarter als ihr Partner Tarok, der
nun gemeinsam mit Herrchen um eine bezaubernde ältere Hunde-Dame trauert.
Malamute Hündin Bonny kam im Frühjahr 2001 zu ihrer Familie und nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich eine große Liebe. Ihren Menschen wich Bonny nicht mehr von der Seite, sie waren ganz einfach unzertrennlich, mehr als sechs Jahre lang, in denen sie nie ernsthaft krank war, von ein wenig altersbedingter Arthrose abgesehen. Obwohl am Vortag noch fit und munter wie immer, war am 11. Juni Bonnys Zeit gekommen, innerhalb von Stunden hieß es für ihre Menschen Abschied nehmen. So groß wie die Liebe zu Bonny war, so groß ist auch der Schmerz um diese einzigartige Hündin, die nun an der Seite ihres Freundes Cash ihren letzten Ruheplatz unter der großen Tanne fand.
Gesundheitlich hatte es bei Aikka schon öfter kritische Situationen gegeben und so war ihre Familie, zu der sie im Alter von 9 Jahren gekommen war, auch dieses Mal optimistisch. Doch Aikka war am Ende ihrer viel zu kurzen Zeit angekommen, ein kleines Hundeherz hat aufgehört zu schlagen. Mit 11 1/2 Jahren war sie eigentlich doch noch nicht so alt, sie hätte noch einige Zeit bleiben können. Geliebt, verwöhnt -ein Traum von einem Hund - nicht nur optisch, auch von der Art. Uneingeschränkt liebenswert mit all ihren kleinen Besonderheiten, ihren Eigenheiten - unvergessen in den Herzen ihrer Menschen.
Aus Frankreich kam ich fünfjährig sehr misshandelt zu
meiner Familie. Mein Hals war vollkommen kahl und voller Wunden, kein
Tierarzt machte uns Hoffnung, dass da je nochmals Haare wachsen. Nach
langer Zeit wuchsen mir die ersten Haare wieder und auch sonst entwickelte
ich mich zu einem Prachtkerl. Ich hatte die schönsten Jahre meines Lebens,
bis ich eine Stoffmaus gefressen habe, die mir meine ganze Speiseröhre
zerriss, aber ich und meine Familie kämpften. Zwei Jahre wurde ich
gepflegt und gehegt, doch wir verloren den Kampf, als ich plötzlich 41
Grad Fieber und Atemnot bekam, konnten mir auch die Ärzte nicht mehr
helfen .
Die im Mai 1996 geborene Husky-Hündin Ronda hatte wenig
Glück mit ihrem ersten Halter und dessen Draußenhaltung, im
Trotz blauem Himmel und Sonne hat für uns alle der
„Himmel geweint“
Viel zu früh musste Piet seine Menschen nach kurzer
Krankheit verlassen, es traf sie unvorbereitet und der Schmerz ist groß.
Er war ein ganz besonderer Hund, nicht nur weil er ein Australian Stumpy
Tail cattle dog war, sondern weil er von so liebenswertem,
anpassungsfähigem Wesen war.
Eine 11-jährige, innige Freundschaft ging nun zu Ende,
Lobo, der wuscheligen Alaska-Malamute, Sibirien-Husky Mix musste 14jährig
leider gehen.
Kira kam als eben erwachsene Hündin nach Deutschland,
um hier ein Heim zu finden. Sie fand nicht nur dieses, sondern das ganz
große Glück. Denn sie fand Menschen, die sie bedingungslos liebten und
immer zu ihr standen, auch als bei ihr eine schwere, vor allem in
südlichen Ländern vorkommende Krankheit ausbrach. Tapfer kämpfte Kira,
doch als eine weitere niederschmetternde Diagnose, Hirntumor, gestellt
wurde, hatte die Hündin keine Chance mehr.
Lange Monate war die Husky-Malamute-Hündin
mit der Schilddrüsenunterfunktion von Tierheim zu Tierheim weitergereicht
worden, zahlreiche Fehlvermittlungen hat es in dieser Zeit wohl gegeben.
Schließlich „strandete“ sie mit geschätzten 8 Jahren bei der NfP, viel
mehr Infos gab es nicht. Im Sommer 2002 fand sie zu ihren Menschen, die es
nicht bereuten, sie trotz der vielen „Unbekannten“ aufgenommen zu haben.
Sarah fügte sich so problemlos in ihr Leben ein, wie sie es nie erwartet
hätten, still, bescheiden, sich stets im Hintergrund haltend war Sarah
überall dabei, souverän zu Fuß, auf Rädern oder auf dem Wasser.
Am Morgen des 23. Novembers legte Thashiro
sich völlig entspannt mit übereinander geschlagen Pfoten auf seinen Platz
und schloss seine Augen - leise ging er auf seine letzte Reise, ruhig und
zufrieden, so wie er auch gelebt hatte. Vier Jahre bereicherte als er als
vollintegriertes und geliebtes Rudel(Familien)mitglied den Alltag seiner
Menschen, liebevoll nannten sie ihn "unseren Dicken", aufgewogen wurden so
die 8 Jahre als gepflegtes und gewartetes, aber wenig beachtetes
Sportgerät. Es war manchmal schwierig mit ihm, im Umgang mit anderen
Hunden, aber als Familienmitglied war er unschlagbar und unbeschreiblich
und er fehlt, fehlt seinen Menschen überall.
Wir alle trauen um unsere kleine Shima, die uns allen viel Leid, aber auch so unheimlich viel Freude gegeben hat. Zu sehen, wie das kleine Hundekind aufgeblüht ist und sich bei ihren neuen Menschen geöffnet hat, das war wie ein Wunder. Zu erfahren, dass sie bei einem schrecklichen Verkehrsunfall in Dänemark am 07.11.2006, 10 km nordwestlich von Aalborg ums Leben kam, das hat uns ganz furchtbar getroffen. Sie war ein besonderer Schatz. Ihren Menschen sagen wir ganz lieben Dank für die Liebe, die sie in dieser kurzen Zeit erfahren durfte und wünschen ihnen baldige Genesung. Shima wird von allen schmerzlich vermisst.
Es war damals die berühmte Liebe auf den
ersten Blick und sie blieb es, ein perfektes Team war entstanden. Man
verstand sich ohne Worte und nie war es nötig, mit dem sanftmütigen Charly
einmal lauter zu werden. Schon seit einiger Zeit hatten fortschreitende
gesundheitliche Probleme dem über zehnjährigen Rüden zu schaffen gemacht
und am Abend des 2. Novembers hieß es Abschied nehmen von einem
wunderbaren Gefährten.
Eigentlich hatte Gipsy nie eine Chance, da sie bereits schwer krank war, als sie nach Deutschland kam. Dennoch fand sie ein Zuhause und gemeinsam mit ihrem Herrchen trotzte sie einem unerbittlichen Schicksal ein ums andere Jahr ab, mehr als acht Jahre lang. Ihr Herrchen beschrieb dies einmal so "Kein Kummer konnte groß genug sein, kein Tränenmeer konnte uns ertränken - wir sind oft tief gefallen, aber wir sind auch immer wieder aufgestanden". Am letzten Sonntag im Oktober war die Kraft der Hündin dann zu Ende und ihr Herrchen ließ sie gehen - ein letzter Liebesdienst für eine einzigartige Hündin.
Am Morgen des 13.11.2006 gingen fast 6 glückliche gemeinsame Jahre zu Ende. Im Alter von gut 12 ½ Jahren schlief Jenny friedlich im Kreis ihrer Menschen ein. An ihrer Seite war Parys, der sie schon die ganze Zeit über bewacht hatte. Leider durften die beiden nur knapp 5 schöne Wochen gemeinsam verbringen, bevor sich Jennys Gesundheitszustand in den letzten Wochen so schnell verschlechterte.
In den Abendstunden des ersten Novembers musste sich Ankas Familie schweren Herzens von der liebenswerten, fast 13 jährigen Hündin verabschieden. Anka hatte bereits seit Wochen gekränkelt, ein letzter Urlaub an der Nordsee war ihr und ihren Menschen trotzdem noch vergönnt. Geblieben ist ihren Menschen die Erinnerung an wunderschöne Zeiten mit einer unvergleichlichen Hündin, die sie nicht vergessen werden. In der Nacht zum 12. Oktober ging leise King George, der einst verschlossen und abweisend als Shaygun zu seinen Menschen und Hündin Betty gekommen war und sich unter der liebevollen Fürsorge zu King George entwickelte.
King George ist gegangen, als es am schönsten war. Das Wochenende zuvor hatten Menschen und Hunde noch drei intensive Tage miteinander im Breisgau verbracht und diese Zeit sehr genossen – nicht wissend, dass es ein Abschied war. Nur King George wusste es, zeigte sich vitaler als in den Wochen zuvor - die Tiere nehmen viel mehr wahr als wir Menschen. Ihren Anfang nahm die innige Beziehung der beiden älteren Hunde Nugget und Finouk in der Auffangstation der Nothilfe für Polarhunde e.V., beides Abgabehunde aus dem Sport. Das, was die beiden miteinander verband, war auch für menschliche Augen sichtbar und so entschieden Interessenten, die eigentlich für Nugget in die Station gekommen waren, nicht einem älteren Hund ein Zuhause zu geben, sondern zweien. Eine Entscheidung, die sie nicht bereuten und der dreieinhalb glückliche Jahre folgten.
Noch vor Beginn des Sommers ging Finouk
über die Regenbogenbrücke und nun ist ihr auch Nugget gefolgt. Nugget und
Finouk – zwei, die sich und ihr Glück gefunden hatten, zwei, die einander
zu getan waren und ohne einander nicht sein konnten. Leider kam für Andra die Chance auf ein neues Glück nicht mehr. Die tierärztliche Untersuchung ergab ein fortgeschrittenes Karzinom der weiblichen Geschlechtsorgane mit ausgeprägter Metastaisierung, dazu kam eine hochgradige Diabetes.
Auf Anraten der Tierklinik haben wir für
Andra entschieden und ihr den Abschied leicht und in Würde ermöglicht. Mit seiner Pflegefamilie und seinen Paten trauern wir um Houka, der in der Nacht zum 12. Juli 2006 friedlich einschlafen durfte.
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25.07.08