Eurasier im Nordlicht für Notfelle |
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Neun der ursprünglich 18 Eurasier (Bericht
zum Rudel siehe hier) wurden im Nordlicht aufgenommen. Die
Hunde wirkten wie eine kleine Schafsherde, die aufgescheucht
von einer Ecke in die andere rannte um Schutz bei ihren
Artgenossen zu finden. Die kleinen Geschöpfe vergruben ihre
Köpfe in den Körpern der Anderen, sodass in den ersten Tagen
fast nur ein Knäuel von Hunden zu erkennen war. Jegliche
Umweltgeräusche waren ihnen fremd und lösten immer wieder
eine dem Blick nach als Lebensbedrohung empfundene Angst
aus. Viele Wochen der Arbeit mit diesen Hunden sind seither vergangen, keiner ist wie der andere und ein jeder muss seiner Persönlichkeit und seinen individuellen Möglichkeiten nach gefördert werden. Immer wieder musste das Rudel aufgesplittet werden um jene zu erreichen, die sich zu entziehen versuchten oder von anderen Gruppenmitgliedern abgedrängt wurden. Da irgendwann die räumlichen Möglichkeiten hierfür ausgeschöpft waren, wurde beim Tierschutzverein Elmshorn und Umgebung e.V. www.tierheim-elmshorn.de um Hilfe angefragt und zwei der Rüden, Juri und Jiro, siedelten um. Jeder der beiden konnte in eine Gruppe sozialer Hunde eingebunden werden, darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiter dort separat mit ihnen.
Die Arbeit mit diesen Hunden ist in Süd, Nord
und in den Tierheimen, die Hunde aus dieser Haltung
aufgenommen haben, im wesentlichen dieselbe, Ängste abbauen.
Von einfacher Präsenz über Bodenfütterung, Handfütterung und
schließlich Schmelzkäse aus der Tube, mühsam arbeiteten sich
die freiwilligen Helfer, die sich weder von Rückschlägen,
Stillstanden noch von teilweise miserablem Wetter entmutigen
ließen, durch viele Arbeitspositionen (fast in Bodennähe,
auf Stühlen sitzend, stehend) an die Tiere heran. Juri
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Auffangstationen der NfP:
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letzte Bearbeitung am 01. Nov 08