Post von schon lange glücklich vermittelten Hunden

Sie sind nicht unbedingt der Schreiber von Mehrzeilern fürs Journal für Nordische Hunde? Würden aber dennoch gerne mal ein paar Worte über den an Sie vermittelten Hund verlieren und ein, zwei Fotos seiner Entwicklung zeigen? Oder Sie haben DEN Schnappschuss gemacht?
Hier haben Sie Platz dafür! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an gluecksfell@polarhunde-nothilfe.com

 

 

 

Und da war noch die kupferne Husky-Hündin, die nach dem Verlust ihrer Kameraden und ein paar Umzügen nicht mehr alleine bleiben konnten – und eine Familie, die sich trotzdem „dran traute“, mit Erfolg, aus dem einstigen Pflegi ist längst der eigene Hund geworden.

Von Lara’s neuen Besitzern haben wir einen langen Bericht für’s Journal bekommen, eine kleine Kostprobe in Wort und Bild auch schon hier:

„….Unser erster Versuch die Hunde „alleine“ zu lassen, ging völlig daneben.

LaraNach noch nicht einmal 10 Minuten kam ich wieder in die Wohnung.

Da war schon der Spülenschrank geöffnet worden und der Mülleimerinhalt in der Küche verstreut. Damit aber nicht genug, auch ein Häufchen im Wohnzimmer sorgte nicht gerade für Freude.

Gott sei Dank wohnen die Kinder noch im Haus, und so konnten sie als Dogsitter einspringen, wenn wir doch mal etwas zusammen erledigen mussten.

Aber auf Dauer ist das auch keine Lösung.

Also alles von Anfang und in kleinen Schritten.

Schuhe an, Jacke an, „tschüss, bis gleich“, Tür zu, Uhrenvergleich.

Dann möglichst leise um das Haus geschlichen und durchs Fenster in‘s Wohnzimmer geschaut.

Nach drei Minuten „nach Hause“ kommen, völlig übertrieben gefreut und Leckerli verteilt.Lara

Diese Prozedur bis zu zweimal täglich wiederholt und bis zu einer halben Stunde ausgedehnt.

Man glaubt ja fast nicht, wie lange so eine halbe Stunde sein kann, wenn man in leicht gebückter Haltung mit handgeschützten Augen wegen der Sonne am Fenster hängt.

Immer in der Hoffnung. dass die Nachbarschaft einen nicht sieht und für völlig bescheuert hält.

In meinem schlauen Hundebuch steht geschrieben, wenn man erst mal die halbe Stunde erreicht hat. ist das Ziel erreicht. Denkste!“

 


 

Haily

HailyUnserer Haily geht's richtig gut. Sie ist zwar gelegentlich noch etwas zickig, aber meistens total nett. Täglich trifft sie sich mit anderen Hunden und darf dann frei mit ihnen spielen. Auch mit dem Rüden gibt's keine Probleme, wenn man davon absieht, dass der arme Kerl nichts zu sagen hat. In ihrer neuen Heimat gibt es Bäche in denen sie mit viel Spaß baden kann um danach wie wild mit ihrem Lebenspartner fange zu spielen.

Haily und Ice

Also alles in allem haben wir mit unserem Zweithund nur an Freude dazu gewonnen. Es ist toll mit zwei so lieben Hunden leben zu dürfen, auch unsere Kinder lieben sie über alles und würden am liebsten noch mehr davon haben.

Haily

Liebe grüsse von

Haily, Ice und Familie


 

Kira, nun Frieda

Kira Einige Wochen ist es nun schon her, dass Eurasierin Kira aus dem Nordlicht auszog um an der Seite von Rüde Fred noch mehr vom Leben kennen zulernen. Viel hatte sie ja bisher noch nicht gesehen, hineingeboren ins Großrudel ohne größere Außenkontakte und im Alter einiger Monate dann im Tierschutz gelandet war dafür bislang keine Möglichkeit gewesen.

Kira

KiraEs ist nur schwer vorstellbar, was in solchen Hunden vorgehen mag, wenn sie mit all den vielen Dingen konfrontiert werden, die wir Alltag nennen und oft nicht einmal mehr bewusst wahrnehmen. Für Kira, die nun Frieda heißt, war und ist verlässliche Stütze Rüde Fred. Sich statt an ihren Bezugspersonen an ihm zu orientieren fällt der jungen Hündin (noch) einfacher, denn das ist etwas, das sie aus dem Rudelleben kennt.

Auch Frieda ist mit der Vermittlung nicht zu einem „normalen“ Hund geworden, dem man seine Sozialisierungs-Defizite nicht mehr anmerkt. Doch sie lernt dazu, mal mit größeren, mal mit kleineren Fortschritten und hat auch einen Urlaub in einer Pension auf Rügen gemeistert. Dass sie gut integriert ist in ihren Familienverband zeigen die Fotos, die Frieda auf Rügen mit hocherhobenem Puschelschwanz zeigen – sichtbares Zeichen, dass sie sich auch in der unbekannten Umgebung entspannt und sicher fühlte.

Kira

 


 

IsaakIsaak

IsaakErinnern Sie sich noch an Isaak, den heftig pubertierenden jungen Malamuten mit den nicht minder heftigen Verdauungsproblemen, der Anfang des Jahres ein neues Heim fand?
Ganz einfach hat er es dem neuen Frauchen ja in keinerlei Beziehung gemacht, schon alleine das mit der Verdauung dauerhaft zu lösen, ließ sie tief eintauchen in die Materie „Hunde-Ernährung“ und auch in Sachen Erziehung hielt er, was schon der Vermittlungstext prophezeite „Solch eine Charme-Offensive lässt fast vergessen, dass der hünenhafte Rüde auch anders kann und aus dem netten „Engelchen“ fix ein „Bengelchen“ werden kann, mit einem ganz besonders dicken B vorne dran ...“.
Isaak
Isaak mit seinem GastSo ein Malamute kann beharrlich sein im Hinterfragen, gut dass es Zweibeiner gibt, die das mindestens eben so beharrlich und geduldig beantworten, denn nur so kann aus den Kraftpaketen das werden, was die Gesellschaft heute unter einem gut sozialisierten Hund versteht. Dass Isaak da weiterhin auf dem besten Wege ist, zeigen die mehr zufällig aufgenommenen Bilder des heute Anderthalbjährigen als Gastgeber für einen Samojeden-Mix-Rüden, dessen Frauchen das Isaak Frauchen Anfang November besucht hatte.


 

Manchmal, wenn man Bilder erhält und zurück denkt an die Zeit, als der betreffende Hund in der Vermittlung war, dann mag man es kaum glauben, dass seither schon Jahre vergangen sind.

Rocky

RockyAuch bei dem großen, hochbeinigen Rocky sind es nun schon mehr als zwei Jahre, die er mit seiner Familie lebt. Er ist einer derjenigen Hunde, die in ihr neues Heim zogen und wie selbstverständlich dazu gehörten. Von seinem Wesen her verkörpert er – obwohl schon als erwachsener Hund aufgenommen – all das (und in Sachen Freilauf sogar noch mehr) was man sich als Husky-Besitzer nur wünschen kann – kurz ein „Sahnehäubchen“ aus dem Tierschutz (bei vermittelten dürfen wir das ja mal schreiben, oder?).

“Was soll ich zu Rocky nur schreiben. Er ist ein wunderbarer Hund, der uns nur Freude bereitet. Er läuft ohne Probleme ohne Leinen (egal wo). Er hört auf jedes Wort. Wir nehmen ihn auch überall mit. (Stadt, einkaufen usw.) Er liebt unsere Tochter über alles - sie ihn aber auch. Mittags wartet er immer ganz ungeduldig, bis sie wieder aus der Schule zurückkommt.

Er hat nun ein "Kampfgewicht" von fast 40 kg. Wie Sie aber auf den Fotos sehen können, ist er aber auf keinen Fall zu dick. er ist ein richtig kräftiger Bursche!!!! (kommt wohl vom vielen Fahrradfahren)Rocky
Unser Tierarzt ist mehr als nur begeistert. Rocky gehört sogar zu den wenigen Hunden, die gerne zum Tierarzt gehen!!! Er möchte immer in die Praxis, wenn wir dort vorbei gehen.“

Rocky


 

Als Patrick kam er noch im Welpenpelz in die Vermittlung und fast hätte es als Pepper recht schnell geklappt mit dem eigenen Zuhause, doch leider zeigte sich bald, dass es doch nicht so ganz passte. Für den Jungspund Patrick-Pepper folgte eine etwas längere Wartezeit in der Station, irgendwie wollte es so recht bei keinem Interessenten funken bis.... Ja bis ihn sein heutiges Frauchen entdeckte und umgehend den Wunsch hatte, ihn persönlich kennen zu lernen und wenn möglich, ihm ein Heim zu geben.

Und dann ging es auf einmal blitzschnell, das Herrchen davon überzeugt, dass ein Trio das Non-plus-ultra ist, die Vorkontrolle hinter sich gebracht und in der Station aufgeschlagen mit den beiden vorhanden Hunden und schwups, weg war der Pepper. Bereut hat das Frauchen diese Zielstrebigkeit noch nicht:

"Ansonsten klappt alles super. Pepper ist aber entgegen der Beschreibung ehr schreckhaft und misstrauisch. Aber die 3 Hunde verstehen sich prima und blödeln den ganzen Tag über den Hof. Zerstört hat er auch noch nichts. Aber wenn wir im "Häusle" sind, sind die Jungs auch immer schrecklich müde und erschöpft. So ein Tag mit Frauchen auf dem Bauernhof ist ja auch sehr anstrengend. Fangen spielen, Löcher und Tunnels graben, Knochen verstecken und Tauziehen
Langsam folgt er auch immer besser. Denn die ersten Tage hat er gemacht was er wollte und wenn man dann lauter und bestimmter wurde ist er davon gelaufen und hat unsicher gegrinst. Aber er lernt sehr schnell und wir sind alle ganz happy. Es ist auch kein Problem die 3 mal alleine in der Wohnung zu lassen, oder beim Einkaufen im Auto.

Bei den Nachbarn hat er sich schon eingeschleimt, ebenso bei meinem Mann. (Grins) Wir gehen zusammen morgens zum Bäcker auf die Bank und einkaufen und das klappt super. Er weiß auch schon wo die Kälbchen wohnen, wo das Häusle ist und das Cafe(Frühstücksraum). Nur mit den Kühen steht er noch auf Kriegfuß - die sind einfach zu groß - aber das wird schon noch.

Karli - Merlin - Pepper mit Frauchen"

 

Pepperund Merlin in Herrchens Bett
Pepper und Merlin testen das Bett von Herrchen. Scheint ganz bequem zu sein.

Pepper, Merlin und Karli
Die 3 "Kampfhunde" im Kuhstall. Pepper findet die Kühe immer noch doof. Aber auf dem Heuballen ist Hund fast genauso groß wie die Kuh und das ist halbwegs OK.

Die Drei von der "Tankstelle"
Die "3 von der Tankstelle" Merlin, Pepper und Karli im Frühstücksraum.
 


 

Hallo liebe Nordlichter!

Da staunt Ihr wohl, dass ich mich schon wieder bei Euch melde, was?
Aber wir fünf waren ein paar Tage unterwegs - in St.-Peter-Ording bei Sturmböen und teilweise Dauerregen, kamen gerade total durchweicht zu Hause an und nach einer anständigen Brotzeit wollte ich Euch gerne an meinem "Schicksal" teilhaben lassen.

Bis bald,

Eure Madrelenia Seniorita Anita

P.S. Ich sehe auf den Fotos allerdings trockener aus, als ich war.....hmpf........



Anita
"Mir gehört die Welt!"

Anita
"Ich muss mal für kleine Rüdinnen"

Anita
"Mich gibt`s auch mit Stehohren......"

Anita
"Auf geht´s!"

Anita
"Komm, lass mal spiiieeeelen!!!"
 

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