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Abschied von Cheyenne

Wer
hätte es gedacht, dass die wohl jüngste Eurasierin Cheyenne innerhalb von
4 Tagen vermittlungsfähig ist? Keiner, aber wir haben es uns gewünscht. So
war es dann auch.
Die neuen Menschen von Cheyenne wollten nach dem Tod ihres geliebten
Chow-Mädels nicht länger warten, da die Wohnung so leer schien. Ein
Sonnenschein sollte wieder einziehen. Ja und den, so sind wir der Meinung,
den kriegen sie mit Cheyenne. Eine kleine und wunderfitzige, an allem
interessierte Hündin, die trotz ihrer vielen Unsicherheiten alles erkundet
und sich in diesen paar Tagen Zwischenstopp in der Geschäftsstelle doch
eine gewisse Stabilität erarbeitet hat.
Da Cheyennes neue Menschen mit ihrem verstorbenen Chow-Mädel viele
Höhen und noch mehr Tiefen zu überwinden hatten, waren wir sicher, dass
sie dadurch gut vorbereitet sind, um Cheyenne gerecht zu werden. Und im
Gespräch konnten wir erfahren, dass sehr viel Wissen bezüglich dieser
Unsicherheiten und der panischen Verhaltensweisen vorhanden ist. Nichts
lag näher, als Cheyenne so schnell wie möglich das zu geben, was sie und
die anderen scheuen Eurasier vermissen mussten oder noch müssen, nämlich
ein festes Zuhause, einen Halt bei lieben Menschen, viel Verständnis und
vor allem Liebe.
Eine Erwartungshaltung hat man bei der Aufnahme solcher Tiere sowieso
nicht. Umso überraschter war man über Cheyennes positive Veränderungen
nach der langen Zeit zwischen dem Kennenlernen in der Station und der
Abholung in der Geschäftsstelle. Mutig lief sie des Wegs und hatte keine
Probleme damit, dass plötzlich am anderen Ende der Leine ein neuer
Hundeführer war und schien mit jedem Meter, den sie lief, offener und ein
bisschen entspannter zu werden.

Cheyenne hatte sich sehr viel von den anderen Hunden an der
Geschäftsstelle abgeschaut und es verstanden, das Gesehene umzusetzen. Wir
sind überzeugt, dass diese kleine und liebenswerte Hündin bald „Pfote
fasst“ und sie ihre neuen Menschen eine treue Gefährtin wird.

Hier war das Loslassen einfacher, so unbeschwert wie sie ist und mit dem
schon jetzt deutlich merkbaren Schalk im Nacken wird sich Cheyenne schnell
in ihrem neuen Heim ein- und umgewöhnen, auch ohne ihre kleine Freundin
und Therapiehündin Jenny. –Viel Glück kleine Maus!! -
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FENJA – die Zaubermaus

Mal wieder war es Trennung, die das unbeschwerte Leben einer kleinen
Hündin sehr schnell beendet hat.

Wenige Tage standen zur Verfügung, um sie von NRW nach Baden-Württemberg
zu bringen. Der Zufall kam zu Hilfe und Fenja konnte bei einem
Vereinsmitglied für ein paar Tage unterkommen. Dann jedoch musste sie in
der Station einziehen – schweren Herzens. Denn trotz der kurzen
miteinander verbrachten Zeit war die Pflegemama von der kleinen Zaubermaus
begeistert und die Trennung fiel unsagbar schwer.
Eingezogen ist Fenja bei Nora und Luna und die drei haben sich
wunderbar ergänzt. Es war fast ein wenig schade, dass für dieses
harmonische Drei-Gestirn sehr schnell schon wieder die Trennung anstand -
wobei ein eigenes Zuhause ist bei allem Spaß, den man untereinander hat,
ja interessanter als jeder Stationsaufenthalt.
Fenja – ja, sie hat eine Lawine von Anfragen losgetreten – doch wer
zuerst kommt, der hat auch die besten Chancen. Ihr neues Frauchen war sehr
begeistert von ihr, ihrem lieben und tollen Wesen und auch davon, dass
Fenja überhaupt keine schlechten Erfahrungen gemacht hat. Schnell war die
Entscheidung, die kleine Fenja einzutüten, gefällt. Es ist nicht weit von
unserer Station entfernt (was sicher auch die nicht gerne autofahrende
Fenja erfreut hat) und wir sind sicher, weiterhin einen guten Kontakt zu
halten. Schön zu wissen, dass eine langjährige Erfahrung mit Nordischen
vorhanden ist und Fenja somit keine großen Umgewöhnungsprozesse auslöst.
Einmal nordisch, immer nordisch.

Trotzdem vermissen wir die Kleine, ihren Charme und ihr fröhliches
Wesen und wünschen ihr im neuen Zuhause alles Gute.
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LUNA - kleiner weißer Wirbelwind

zog ganz schnell in der Station ein, da ihre Menschen aufgrund
beruflicher Veränderungen keine Zeit mehr für sie hatten. Zunächst hatte
man sie über eine Zeitung zur Vermittlung ausgeschrieben, ein geeigneter
Käufer fand sich nicht und so war man froh, sie im Tierschutz unterbringen
zu können.
Luna hat sich in der Station gleich mit Nora angefreundet, bei der sie
für die Dauer des Aufenthalts mit im Gehege war. Es wurde gespielt und
getobt, sofern man eben Lust dazu hatte. Und als später noch die kleine
hübsche Fenja hinzu kam, da war es ein tolles Dreamteam – kaum zu glauben
bei drei Hundedamen.
Doch dann war bald schon Abschied nehmen angesagt, für jedes der drei
Mädels hatten sich die Richtigen gefunden.
Auf Luna waren ihre Menschen bei der Suche nach einem geeigneten Kumpel
für das Rudel aufmerksam geworden, da man bereits einen Hund von der NfP
hatte, lag die Kontaktaufnahme auch nahe. Schnell haben die Hunde
untereinander entschieden, Luna wurde freundlich und ohne Probleme in der
Gruppe aufgenommen. So durfte das fröhliche Hundemädel also kaum
eingezogen auch schon wieder ausziehen. Aus dem Badenerland gekommen, ist
sie wieder ins Badenerland gegangen.

Wir freuen uns, dass Luna bei kompetenten Menschen ein neues und
liebevolles Zuhause gefunden hat und sagen herzlichen DANK für die
umkomplizierte Übernahme.
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Dringender Notfall aus der Schweiz „Astor“
Von
allen Seiten, auch von Tierschützern aus der Schweiz kamen mails herein,
dass ein älterer Husky-Rüde eingeschläfert werden sollte, für den bereits
länger vergeblich nach einer Unterbringung gesucht worden war. Die Gründe
für die Abgabe verständlich und nachvollziehbar, auch die Not, die nun
entstanden war - doch besonders die älteren oder alten Tiere liegen einem
ja am Herzen. Wie es das Schicksal so will, gab es einen Interessenten,
der für seine alte Husky-Hündin einen Kameraden suchte.
Schnell schickte man den Bericht und die Fotos von dem hübschen Kerl
weiter. Wichtig war vor allem, dass er auch gut mit Kindern umgehen kann.
Da dies der Fall war, schien einer Übernahme nichts mehr im Wege zu
stehen. Die Rückantwort kam und lautete: „keine Frage, den nehmen wir“. Um
eine vernünftige Übernahme zu gewährleisten, dauerte es aber noch eine
Woche, bis Astor in sein neues Zuhause umziehen konnte, auch ein
Hausbesuch wollte vorher noch gemacht sein.
Wir haben uns gefreut, dass die Besitzer diese Zeit noch einräumen
konnten, denn ein beruflicher Auslandsaufenthalt stand an, den man
(eigentlich) nicht mehr aufschieben konnte.

So reiste Astor dann nach Freudenstadt, wo seine neuen Menschen ihn in
Empfang nehmen wollten.
Die erste Begegnung mit der alten Husky-Dame verlief kurz ein wenig
aufreibend, doch kaum ein paar Meter weiter fingen die beiden schon an zu
spielen und sich zu umgarnen. Anscheinend wirkte der noch flotte Schweizer
Hundemann doch recht aufreizend auf die Huskydame. Schnell die
Formalitäten unter Dach und Fach gebracht, stieg Astor ohne zu zögern in
das Auto ein und machte sich mit seinen neuen Menschen auf den Heimweg.
Dort angekommen erkundete er sofort den großen Garten und das Haus, um
dann den Kontakt zur neuen Gefährtin wieder verstärkt aufzunehmen. Alles
in allem: wenn es so bleibt, dann sind alle rund herum zufrieden.
Und wir bedanken uns bei Astors Menschen, dass sie sich für diesen tollen
Rüden entschieden haben und hoffen, dass sie noch viele schöne gemeinsame
Jahre miteinander haben.
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Ein Wunder wurde wahr – Inouk auf dem Weg ins große
Glück
Gewünscht
haben wir es schon lange, doch dass es dann so schnell geschehen würde,
damit hatte keiner gerechnet.
Aus einem Tierheim war er zusammen mit dem älteren Perulv gekommen, zwei
Rüden, die ihr Leben bis dahin im Rennsport verbracht hatten. Während
Perulv das "Altenteil" genoss, war das "Karriere-Aus" für den jüngeren
Inouk eher unerträglich, denn er hat diesen "Willen zu Laufen", der gerade
im Sport so geschätzt wird. Lange hat er in der Pflegestelle gesessen,
wurde super betreut und aufgebaut. Doch an ihm und seinem Kumpel Perulv
schienen alle Interessenten und somit Vermittlungen vorbeizugehen
Inouks Chance kam, als ein super verträglicher und souveräner Rüde gesucht
wurde, der seine sportlichen Erfahrungen bei einer Familie einbringen
konnte (und wollte), die "just-for-fun" mit den ihren die Zugarbeit
beginnen wollte. Das Kennenlernen, die Familie war mit dem bereits
vorhandenen Rüden angereist, meisterte Inouk so souverän wie erhofft, sein
neuer Hundekumpel erhob ebenfalls keine Einwände gegen die Wahl seiner
Menschen.
"Auf der Heimfahrt hörte und sah man von Inouk
nichts, denn er hatte sich neben seinem neuen Kumpel Chesmu in der
Transportbox abgelegt. Erst als wir den Schwarzwald erreicht hatten,
rappelte er sich manchmal hoch um aus dem Fenster zu sehen und seine neue
Heimat zu begutachten. Der erste Eindruck schien positiv zu sein.
Endlich in seinem neuen Zuhause angekommen, war die Aufregung besonders
groß. Hätten wir nicht aufgepasst, wäre er uns glatt aus dem Auto
gesprungen! Als es dann endlich auf das Gartentor zu ging, war er nur noch
total aufgeregt, immerhin hing der Duft einer kleinen Hundedame ja noch in
der Luft. Im Garten angekommen wurde ihm erstmal das Grundstück an der
Leine gezeigt. Überall wurde geschnüffelt und markiert, immerhin ist man
hier ja der älteste Hund im Rudel. Chesmu beäugte diese Situation ziemlich
verwundert, denn für ihn ist das ja schon längst nichts Weltbewegendes
mehr.
Von dem Garten aus ging es ins Haus, wo ihm erstmal nur drei Räume gezeigt
wurden: Sein "Schlafzimmer" (kurz genannt der Blau-Salon), die Diele und
das gelbe Zimmer. Das war für den kleinen Mann erst einmal genug. Kurz
darauf traf auch unsere kleine Sunny ein, die von ihrem Spaziergang zurück
kam. Jetzt war erstmal das Kennenlernen
wichtig. Es lief eigentlich ganz
friedlich ab, nur spielen zu dritt ist bis jetzt noch nicht drin, da es
wohl mit der Rangordnung noch nicht ganz geklärt ist. Doch die Chemie
stimmt und nach ein paar Tagen legt sich das ganz bestimmt, immerhin
liegen die drei ja schon zusammen.
Der erste Spaziergang war wohl eines der spannendsten Erlebnisse dieses
Tages. Es wurde gezogen, kreuz-und-quer gelaufen und natürlich überall
geschnüffelt, man könnte ja was verpassen! Doch wird er von Spaziergang zu
Spaziergang ruhiger und lässt sich mehr Zeit und den Rest wird er noch
lernen, immerhin ist das ein kluges Kerlchen.
Eine andere Aufregung war die Begegnung mit dem Kauknochen, Inouk war die
ersten Minuten total überfordert und wusste nicht, was er damit tun
sollte. Doch war er so klug seine zwei neuen Freunde zu beobachten und es
einfach nachzumachen.

Wir haben ihn wirklich alle von der ersten Minute an ins Herz geschlossen
und werden ihn auch nicht wieder hergeben."
Ein liebes DANKE an die Pflegestelle, die auch diesen Hundemann so
wundervoll betreut hat.
Inouks neuen Menschen wünschen wir viel Freude mit dem kleinen Gespann und
hoffen, dass die Harmonie im kleinen Rudel weiterhin bestehen bleibt.
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NORA – sanfte Heulboje
Mit
einem großen Schicksal auf den kleinen Hundebuckel gepackt, zog Nora in
der Auffangstation Süd ein. Eine sofortige Operation ihres bereits
aufgegangenen, nässenden Tumors an der Milchleiste verhinderte sicher
Schlimmes. Ihre ersten post-operativen Tage konnte Nora in einer
Pflegestelle verbringen, wo das Mädel super gut betreut wurde, dann
siedelte sie wieder in die Station um.
Hier hat sie alle Herzen im Sturm erobert. Jeden Besucher hat sie freudig
mit leisem Wolfsgeheul begrüßte – eine schöne Eigenheit. Mit ihrer sanften
und lieben Art Kontakt suchend, konnte keiner an ihr vorbeigehen, ohne sie
nicht zu streicheln und ein wenig zu knuddeln. Es ist nicht vorstellbar,
dass der ehemalige Besitzer diese liebenswerte Hündin einfach abgeschoben
hat, weil er das Geld für eine Operation nicht investieren wollte.
Und so kam es, wie es kommen musste. Eine konstante Gassigeherin
verliebte sich in Nora und wollte sie gerne übernehmen. So wurde Nora noch
kastriert, um einer weiteren Tumorbildung entgegen zu wirken. Dann war die
Zeit des Wartens zu Ende und wir brachten Nora in ihr neues Heim. Die
Freude war große – auf beiden Seiten. Nora kannte ja ihre neue Familie
schon vom vielen Gassigehen und fühlte sich auch auf Anhieb gleich zu
Hause. Die Wohnung wurde inspiziert, vor allem die Küche mit ihren vielen
neuen Düften schien höchst interessant. Auffallend war jedoch, dass das
neue Frauchen auf Schritt und Tritt gleich begleitet wurde.
Nachdem die schriftlichen Dinge und einige Informationen ausgetauscht
wurden, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Und dies mit einem guten
Bauchgefühlt. Nora hat ein tolles Zuhause erhalten mit Menschen, die sie
so lieben, wie sie ist. Und nichts haben wir diesem Mädel mehr gewünscht.
Und sie ist gerade richtig für ihre neuen Menschen, der souveräne
Anfängerhund.
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Lucky
Einen
Platz hätte er schon in Aussicht gehabt, doch die Interessenten verliebten
sich beim Besuch in der Station in einen anderen Hund. Also hatten wir uns
auf eine längere Wartezeit für Lucky eingestellt. Dass es anders kam, hat
Lucky ein wenig der ungeduldigen Ungestümheit von Inouk zu verdanken.
Denn für Inouk kamen die Interessenten in die Pflegestelle, doch dieser
legte sich gleich beim ersten Spaziergang so ins Zeug, dass es Mensch
sprichwörtlich fast aus den Schuhen nahm - nicht jeder Hund weiß seine
Chancen so zu nutzen, wie wir uns das manchmal wünschen.
Für Lucky allerdings war es die Gelegenheit, Kontakt zu knüpfen und
Eindruck zu hinterlassen. Mit Lucky im Herzen fuhr man dann auch wieder
nach Hause und wollte das erst einmal überschlafen.
Dann sollte gaaanz schnell ein Besuch stattfinden, um den Hundemann doch
so schnell als möglich abholen zu können. Und schon bald darauf fuhren
Luckys neue Menschen nochmals den weiten Weg, aber nun, um den neuen
vierbeinigen Freund abzuholen.
Und
er hat es gut getroffen, der Lucky, muss nie alleine sein, weil Frauchen
von zu Hause arbeitet – sportliche Menschen, die zudem noch
Husky-Erfahrung haben.
"Die erste Nacht war sehr unruhig, doch mittlerweile
hat er sein Plätzchen gefunden.
Es gibt noch einige Probleme mit seiner Stubenreinheit, da er jetzt
komplett in der Wohnung lebt und es manchmal noch alles laufen läßt. Aber
er ist
gelehrig und versucht alles richtig zumachen.
Das anfängliche Problem mit dem Fressen, das sich aus der Umstellung
ergab,hat sich gelegt, das Futter wird mittlerweile besser akzeptiert.
Gestern haben wir rausgefunden, dass er liebend gerne mit Bällchen spielt.
Was man wiederum gut für seine Erziehung ausnutzen kann.

Er freut sich auf jeden Spaziergang und hat noch konditionellen
Aufbaubedarf. Man merkt, dass lange Spaziergänge ihn noch müde machen.
Beim Springen bzw. Joggen wird er schnell schlapp. Einen Sprung in den
Kofferraum unseres Golfs schafft er nur schwer. Arbeiten mit dem
Rennroller ist noch in weiter Ferne. Aber das ist alles nur eine Frage der
Zeit bis er fit ist."

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Nelson ist nach Sachsen umgezogen. Wie es dazu kam?
 “Liebe auf den ersten Foto-Blick“ sagen wir da nur - dem Herrchen sein
vierbeiniger Eurasier-Kamerad war verstorben. Normalerweise hätte er ja
gerne nochmals einen Welpen gehabt, doch dann hat er Nelson gesehen und es
hat gefunkt.
Es gingen einige mails und Anrufe hin und her – man hat sich ausgetauscht.
Der Besuch von einer Mitarbeiterin bei Nelsons Interessenten fiel dann
auch so positiv aus, dass wir sicher waren, die richtige Entscheidung für
den Hundemann zu treffen. Ja, Nelson sollte umziehen nach Sachsen. Bei so
viel Erfahrung und so viel Einfühlungsvermögen im neuen Zuhause, da möchte
man gerne Hund sein.
Nicht nur, dass eine große Portion Eurasier-Erfahrung vorhanden ist – nein
– es ist das Feeling, das man Nelson entgegen gebracht hat, was uns die
Sicherheit gab, Nelson beruhigten Gewissens los zu lassen.
Aber
sehr schwer ist es gefallen, denn dieser Charmeur hat es verstanden, sich
in nur drei Wochen bei uns Pflegemenschen nach allen Regeln der Kunst
einzuschleimen. In Sachen Lernen hat er alle Erwartungen übertroffen,
innerhalb kürzester Zeit so aufgebaut, dass es schwer fällt, hier nicht
ganze Liebeserklärungen ins Netz zu stellen. Und so bleibt doch ein
bisschen Wehmut zurück, auch wenn wir uns darüber freuen, dass Nelson so
schnell in erfahrene und kompetente Hände kam,
Wir bedanken uns für die weite Fahrt, aber sie hat sich letztendlich
gelohnt….
Nelson erobert nun also Sachsen und hat sich schon in den ersten Tagen
tief ins Herz des neuen Herrchens geschlichen. Der erste Zwischenstand
nach ein paar Tagen war richtig optimistisch:
„Ich glaube der Nelson wird wirklich was ganz tolles
werden. Ich glaube, er denkt gerade noch an diese schöne Zeit, wo er viel
von ihnen mit bekommen hat. Im Moment ist er noch etwas durch einander,
denn es war schon ein ganz schöne Veränderung. Es wird sich aber bestimmt
auch bald geben. Ich habe hier noch einige Bilder vom Nelson.“

(Ja, das Wasser, das war sein Element – mit dem Kopf ist er eingetaucht,
hat geschnorchelt und sich dabei pudelwohl gefühlt. Wie gerne denken wir
an diese Situationen zurück – und nun hat er die Elbe ganz für sich
alleine, naja nicht ganz, aber sehr viel davon.
Ein paar Tage später kam dann Post von Nelson, es wird weiterobert:
„Hallo,
ich war heute das erste mal in der großen Stadt DRESDEN.

Habe viele Menschen gesehen, und kleine Kläffer
getroffen. Und bin auch schon das erste mal mit dem Schaufelraddampfer auf
der Elbe gefahren.

Die Fahrt war wunderschön, nur die Hupe von dem
Kahn war sau laut für meine Ohren. Ich schicke einige Bilder mit.
Ich fange langsam an ,mich an das Leben da draußen zu gewöhnen. Ich bin
sehr aufmerksam und gebe mein Bestes .Ich glaube meine Zweibeiner sehen
auch schon kleine Erfolge, ich will sie aber nicht gleich überfordern.
ganz liebe Grüße von

Nelson“
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Takai gehörte mit zu den ängstlichsten Eurasiern und dass er in Sachen
„Auszug aus dem Nordlicht“ geradezu auf die Überholspur geriet, hat er
nicht zuletzt seinem neuen Herrchen zu verdanken.
Denn das Herrchen hatte sich schon für Takai entschieden, als dieser
gerade so am Ende der Kontakt-Übungsphase angekommen war und bald Neuland,
also Erkundungen an der Leine, in Angriff genommen werden konnten. Eine
Phase, die Takai schon mit „seiner“ Bezugsperson absolvieren durfte,
obwohl das für das autolose und nicht unbedingt in der Nähe wohnende
Herrchen alles andere als einfach und bequem war. Denn das hieß mitten in
der Nacht, noch vor vier Uhr, aufstehen um den Zug zu erreichen und die
Anschlusszüge nicht zu verpassen. Eine Zeit, zu der Takai sicher noch
zusammengerollt (und tief schlafend) in seinem Gehege lag. ( Bild 18 )

Takai
machte große Fortschritte und schließlich stand nur noch der Sprung ins
Vereinsauto als letzte Übung auf dem Stations-Lern-Programm, ob er wohl ahnte, dass es mit dem Lern-Erfolg nicht nur eine
sofortige sondern auch eine verzögerte Belohnung geben würde? Denn die
Fahrt ins neues Zuhause war nun greifbar nahe…


Und dann war es soweit: das Vereinsauto mit Takai an Bord startete und
nahm Kurs in die Nordheide. Während der Fahrt war Takai sehr gelassen,
scheute sich auch nicht, immer wieder einen Blick aus dem Fenster zu
wagen.
Im neuen Heim war schon alles für Takai vorbereitet. Nach der
Ankunft gab er sich noch etwas zurückhaltend, doch auch neugierig.
Vorsichtig nahm er den ersten Kontakt zum bekannten Menschen in der
fremden Umgebung auf.  |
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Damit Takai erst einmal in Ruhe ankommen konnte, gingen wir ins
Wohnzimmer. Es verging keine Minute, da erschien auch Takai. Vorsichtig
gesellte er sich zu uns und beobachtete alles ganz genau. |
Auch, als wir uns für den ersten kleinen Rundgang in der neuen Umgebung
fertig machten, kam er neugierig , aber immer noch vorsichtig zur
Erkundung mit.


Der erste Kontakt mit seinem neuen Garten verlief problemlos. Er ließ es
sich auch nicht nehmen, einmal kräftig das Bein zu heben.
Nicht ganz unerwartet zeigt die erste Rückmeldung, dass Takai durch die
neue Umgebung ganz schön verunsichert ist, aber auch, dass sich des
Herrchens Mühen im Vorfeld wirklich gelohnt haben. Denn kleine Erkundungen
außerhalb kann er genießen und dort zur Ruhe kommen:
"Takai war heute morgen arg irritiert, als ich aufstand, und kommt mit
seiner Umgebung in den neuen Räumen noch nicht gut zurecht.
ER bevorzugt das Wohnzimmer, entfernt sich aber daraus, wenn ich es
betrete und sitzt zuerst einmal in der Ecke an der Tür, von wo aus er mich
beobachten kann.
Geschirr ließ er sich aber heute früh gut umlegen, und draußen blühte er
richtig auf - erwartungsgemäß gingen wir den Weg, den wir zum Trampelpfad
machen, und er zeigte sich doch stressfrei.
Dann - großes Abenteuer - gingen wir vom Grundstück eine Strecke die
Schulstrasse hinauf - völlig problemlos!
Auch an die Treppe gewöhnt er sich allmählich."
Unser Dank gilt seinem neuen Herrchen, der eine lange Zeit mit Takai in
der Station verbracht hat. Die Beiden, die bereits vor der Vermittlung ein
Team geworden sind, werden sicher schon bald viele gemeinsame Abenteuer
erleben.
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Eine weite Reise hat TAIGA hinter sich – nun ist sie
angekommen

Um
für ihr neues Zuhause vorbereitet zu werden, ist Taiga in eine
Pflegestelle bei Vereinsmitgliedern in Frankreich umgezogen um dort an
Haus und Leine gewöhnt zu werden. Anfänglich schien es etwas schwierig zu
werden, denn so richtig öffnete sie sich den Menschen nicht, mit den
vierbeinigen Kameraden hatte sie gar keine Schwierigkeiten. Aber immer
mehr gewöhnte sie sich dank der anderen Hunde in der Pflegestelle auch an
die Menschen und wurde lockerer. Und dann ging es mit dem Lernen auch viel
leichter ...
Dann sollte der Tag kommen, an dem sie in ihr neues Zuhause abgeholt
wurde. Weit gereist sind ihre neuen Menschen, um die kleine Schönheit in
Empfang zu nehmen. Das hat auch super geklappt, anstandslos stieg sie in
den PKW und nonstop ging es in die neue Heimat.
Die ersten Tage waren natürlich voller Reize, die erst einmal
verarbeitet werden mussten. Doch immer mehr gewöhnt sich das Hundemädel an
ihre nun neuen Menschen, die neuen Hunde und lässt sich langsam „fallen“.
Auch der erste unvorhergesehene Fluchtversuch endete glücklich – denn
warum weglaufen, wenn man es doch so toll getroffen hat.
Es ist keine leichte Aufgabe, diese scheuen Tiere aufzunehmen und zu
begleiten, man darf keinen Fehler machen. Aber es lohnt sich auf jeden
Fall, denn sie sind anhänglich und lernen schneller, als man denkt. So hat
Taiga auch gelernt, dass es schöner ist auf dem Sofa zu liegen als
irgendwo im Dreck. Und da wo sie herkam – nein, wir wollen es lieber nicht
wissen.
Wir freuen uns, dass Taiga so liebevoll angenommen wurde und man sich
nicht scheut, den weiteren, manchmal sicher noch steinigen Weg gemeinsam
mit ihr zu gehen.

Ein herzliches DANKE für all die Mühe.
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LUNA –

Hammerhart…..nicht
zu verstehen war der Anruf, den wir erhielten und mit welchem wir sofort
die Luna aufnehmen sollten. Der Wunschtraum „Husky“ sollte erfüllt werden.
Schnell hat man sich in Griechenland ein Mädel ausgesucht, es nach
Deutschland karren lassen, um dann zu merken, dass es weder hinten noch
vorne passt. Also landete die hübsche Hündin im Schuppen, weil man nicht
damit klar gekommen ist, dass ein Husky eben andere Anforderungen an das
Leben stellt.
Eingeschaltet wurde die Tierhilfe Kreta, die jedoch damit überhaupt nichts
zu tun hatte und sich trotzdem super und schnell gekümmert hat (ein
besonderes DANKE an Dr. Henisch). Mitarbeiter brachten Luna in die
Auffangstation – ein kleiner Rohling, der sie war. Dass eben an diesem Tag
Interessenten mit einem Rüden kamen, um sich die kleine Nila anzuschauen,
war Zufall - oder doch „Bestimmung“ ?? Oder sollte es Nora sein?
Mit 100%iger Sicherheit fiel die Wahl auf Luna. Und innerhalb einer Stunde
war Luna dann auch schon wieder aus der Station entschwunden. Eine kleine
Griechin, für kurze Zeit im Schwabenland, ist umgezogen ins angrenzende
Elsaß. Und WIE es passt. Die Rückmeldungen sind so was von positiv, dass
wir uns sehr freuen, dem Mädel gleich die Chance gegeben zu haben - denn
die hat sie zu nutzen gewusst. Zusammen mit dem dem souveränen Rüden Artus
tobt und spielt sie nun – sie sind ein Herz und eine Seele – als hätten
sie aufeinander gewartet.

Danke an Familie W., die so unkompliziert und begeistert JA zu Luna gesagt
haben, nicht wissend, was auf sie zukommt.
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Als NILA ist sie eingezogen, als Kyra hat sie
die Station verlassen. Nicht lange musste die kleine und liebenswerte
Hundedame warten, bis genau die Menschen gekommen sind, die sie verdient
hat.
Arbeitslosigkeit – Zeitmangel – weiß der Himmel, warum die Hunde immer
abgegeben werden. So hat es auch Nila getroffen. Und noch bevor wir sie
auf die Vermittlungsseite stellen konnten, hatte sie schon wieder „Glück“
– ein kleiner Sonnenschein, der bei uns ein- oder besser durchgezogen war.
Schauen Sie selbst:
Nachdem wir Mickey´s Kameradin leider einschläfern lassen mussten, war
der Entschluss schnell gefasst, dass er schnellstens wieder eine Freundin
an seiner Seite braucht. Die Trauer um Yaska´s Verlust war zu groß um ihn
als Einzelhund zu behalten!
Also,... ab geht's nach Freudenstadt, vielleicht findet er dort ja eine
Kameradin!!

Es schien "Liebe auf den ersten Blick", wow Kyra ist ihr Name....
....(kann man so einem Blick widerstehen?!)

..ein kurzes Kennenlernen,... und Mickey hat Kyra gleich zu sich ins
Auto gerufen und beschlossen, sie als Freundin für die Zukunft mit nach
Hause zu nehmen.
Ihm
war in diesem Moment wohl noch nicht bewusst, dass Kyra noch sehr jung ist
und dementsprechend Power habe (was Mickey ja gar nicht mehr gewöhnt
war)!!!Also..., ab in den Brunnen, irgendwann wird sie ja mal müde werden!

...allerdings hält die Müdigkeit nicht sehr lange an..., (ich bin
nämlich "Madame mir ist langweilig")!
Kyra hat sich in den 2 Wochen, seit sie bei uns ist, sehr gut
eingelebt. Sie ist sehr lernfähig, verspielt,...!

Wir freuen uns sehr für Mickey, dass er wieder eine Hündin an seiner Seite
hat! Gestern waren wir mit ihnen am See,...kurzes Zögern und Mickey hat
Kyra ins Wasser geschickt,... was ihr auch sehr gut gefallen hat!!!...

Daheim angekommen,.. ein kurzes Nickerchen auf der Terrasse !... und
wenn wir im Haus sind, sage ich (Mickey) dir, wer der Chef ist!

Du darfst auf dem Teppich schlafen und ich im Bett !!! Na, das
funktioniert doch schon recht gut. Doch die Ruhe hält nicht lange an!
 
Sobald Kyra´s Äuglein aufgehen, kommt schon die Frage... "na, was
ist jetzt angesagt?!
Kein Wunder!! Kyra hat wohl noch nicht viel erlebt!!

In ganz kurzer Zeit hat sie gemerkt, dass sie für immer bei uns bleiben
darf! Für Kyra steht "Nachholbedarf" an,... was sie auch bekommen soll!
Sie ist eine süße Maus!!!
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Anori – Fundhund,

keiner hat nach ihm gefragt, keiner wollte ihn. So saß Anori viele Wochen
bei uns in der Station, heulte und schrie sich die Seele aus dem Leib.
Nichts wollte er mehr als menschliche Nähe, Zuneigung und
Streicheleinheiten. Bekommen hat er die von der Bärbel, seiner
Gassigeherin. Viele Stunden hat sie sich für den Hundemann die Zeit
genommen, ihn im Gehege besucht, ist stundenlang mit ihm unterwegs gewesen
und hat ihn physisch und psychisch aufgebaut. Bewundernswert und
selten….(Ein herzliches DANKE an Bärbel). Hunde kamen, Hunde gingen – es
sah fast hoffnungslos aus für Anori. Bildhübsch, aber kein reinrassiger
Husky.
Aber wie es der Zufall so will….mal wieder war ein vierbeiniger Kamerad
über die Regenbogenbrücke gegangen und hat eine große Lücke hinterlassen.
Und diese Lücke darf nun Anori füllen. Begeistert war man von Anori und
von seiner zärtlichen Begegnung mit dem kleinen Jungen – Zeit, Anori
ziehen zu lassen. Wunderbar hat er sich in der neuen Familie eingelebt und
wird nun bei allen Unternehmungen einbezogen.

Besonders für Anori freuen wir uns, denn wer ist der Mensch, der es fertig
bringt, seinen vierbeinigen Kameraden einfach am Bahnhof auszusetzen?
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Cleo - erst will se keiner, dann alle
denn plötzlich hagelte es Anfragen nach der zweijährigen
Malamute-Hündin, die wir aber nur einmal vergeben konnten, klar!
In einem Ehepaar, das vor einigen Monaten ihre Malamute-Hündin durch
schwere Krankheit verloren hatte, fanden sich die idealen zukünftigen
Hundeeltern.
Diese ihrerseits freuten sich auf Cleo, denn eines hatte sich
zwischenzeitlich gezeigt: die Lücke, die ihre Aika gelassen hatte, die
wollte sich nicht schließen, es fehlte etwas / jemand, man war einfach
nicht komplett.
Erst
kurz vor der Vermittlung konnte Cleo kastriert werden, um den rechten
Abstand zur letzten Läufigkeit zu haben. Ein Ereignis, das auch gleich
ihre Trennung von den bisherigen Gefährten Gismo und Grizzly bedingte,
denn gemeinsam hätte man sicherlich eine Wund-Nachsorge vorgenommen, die
keinem Zweibeiner gefallen hätte. Cleo siedelte also für einige Tage in
den Hausbereich um und wartete auf ihr Taxi "ins Glück". Das kam dann auch
prompt kaum hatte sie die Narkose recht verdaut und schwups, da war sie
schon fort, die junge Malamutin - ihren "Trichter" hat sie aber
mitbekommen, denn ein paar Tage sollte sie ihr Näschen und Züngelchen noch
vom Bauch weg lassen:
" Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!! Cleo ist
eine so tolle, super super schmusige, sozialverträgliche mit allen anderen
Hunden (bis jetzt) und gehorsame Hündin... einfach sensationell.
So, jetzt aber von Anfang an... nachdem wir gestern weggefahren sind,
speichelte Cleo anfangs wie schon angekündigt, aber dann auf der Autobahn
legte Cleo sich hin und war total ruhig. Selbst als wir in einen langen
Stau von über 1 Std. gerieten, war Cleo ganz entspannt und lag.

Nachdem wir die Autobahn abgefahren sind, setzte sich Cleo hoch und wurde
unruhig... 10 m vor unserer Haustür erbrach sich Cleo.... Kein Thema bei
meiner 3-fachen Bettwäsche etc. als Unterlage.
Aus dem Auto raus ging Cleo zielstrebig zur Haustür, als wenn sie ihr
neues Zuhause kennen würde.
An der Schleppleine wurde jeder Winkel zusammen mit Herrchen erkundet,
erst noch etwas unsicher, dann ging es nach draußen...."nach was riecht
das hier bloß ?? Oh, diese Blumen, Büsche und 3 KLEINE MINITEICHE !!!"
Schwupp, ab in den ersten, der am nächsten ist und schön Füße waschen...
Wir haben gestern Abend draußen gesessen, solange bis Cleo ins Bett
wollte. Gegen 21.00 Uhr stand sie auf und ging mit Herrchen zielstrebig zu
ihrem Körbchen und ohne großes Zögern ging sie ins Körbchen und rollte
sich ein!
Wir sind wirklich sprachlos gewesen !! Da wir dieser Ruhe nicht trauten,
sind wir noch ca. 1 1/2 Std. in der angrenzenden Küche sitzengeblieben um
sie zu beobachten. Sie schlief !!
Ich bin dann aber doch unten geblieben und habe im Wohnzimmer geschlafen.
Mit dem Ergebnis, dass ich sehr wenig geschlafen habe, aber Cleo glaube
ich sehr gut!! Erst in ihrem Körbchen und dann auf ihrem Platz im
Wohnzimmer.
Gegen 6.30 Uhr bin ich aufgestanden, weil Cleo zu mir kam und natürlich
ihre Streicheleinheiten brauchte, aber auch weil sie mir wohl sagen wollte
"Ich muss mal"...
So, mein Mann ging dann mit Cleo den ersten Gang, alles bestens, nach der
Heimkehr wurde ca. 1 Stunde abwechselnd gekuschelt und ich bin dann
nochmal mit Cleo gegangen um ihr die Gegend zu zeigen, dabei begegneten
wir zwangsläufig mehreren Nachbarn auch mit ihren Hunden. Die Hunde, egal
ob Hündin oder Rüde beschnupperten Cleo und umgekehrt und man ging
zusammen spazieren. So ein entspanntes Miteinander wäre mit unserer
verstorbenen Hündin undenkbar gewesen. Sie sehen uns wirklich sprachlos
und überglücklich. Wir können es noch nicht so recht glauben, dass das
wirklich so ist und bleibt...

Von meinen ca. 150 Bildern von gestern und heute morgen, schicke ich Ihnen
eine kleine Auswahl, worauf man glaube sehen kann, wie gut es Cleo geht.
Wir halten Sie auf dem Laufenden... versprochen.."
Da freuen wir uns natürlich drauf, wenn wir von Cleo wieder hören und
bedanken uns bei Cleos Menschen, die einiges an Kilometern auf sich
nahmen, um die junge Dame abzuholen.
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Der
dreijährige Sam war eine eher untypische Abgabe wegen Wohnungswechsels,
denn seine Menschen hatten ja extra nach einem hundefreundlichen neuen
Heim gesucht. Woran es letztlich scheiterte erklärt Sam selber und
bestätigt am Rande, dass die Warnungen der Vermittler, auch bei
katzenverträglichen Nordischen (Sam hatte immer mit einer Samtpfote
gelebt) anfangs Vorsicht walten zu lassen, berechtigt sind:
"Mein geliebtes Frauchen konnte mich wegen eines
Umzuges in eine größere Wohnung leider nicht behalten, weil die
Eigentümergemeinschaft die Aussage des neuen Vermieters, Hund wäre kein
Problem, revidiert hat. Da hat sie sich an die Nothilfe für Polarhunde
gewandt, da sie mich keinesfalls in ein Tierheim abgeben wollte.
Mein neues Herrchen hat mich dann auf der Webseite gefunden, sich gleich
gemeldet und dann ging es ganz fix. Am 27. Juli haben er und seine Frau
mich bei meinem alten Zuhause abgeholt, wo ich mich bei meiner Familie
unter Tränen verabschiedet habe. Ich habe auch mein ganzes Spielzeug,
meine Fressnäpfe, Deckchen und Hundekorb alles mitbekommen.

Auf der Rückfahrt durch den Schwarzwald habe ich auch ein bisschen laut
geweint, aber dann hab ich mich ganz schnell bei meiner neuen Familie
eingewöhnt und hab mich rasch wohlgefühlt. Die haben sogar 4 Katzen, die
sich aber gar nicht gerne von mir jagen lassen, aber wir werden uns
sicherlich auch noch aneinander gewöhnen. Herrchen und Frauchen haben mir
das schon sehr deutlich gesagt, ich werde wohl demnächst klein beigeben
müssen.
Ich bin hier in einer tollen Umgebung mit viel freier Natur, gestern waren
wir im Wald und dort habe ich meine neue Familie ganz schön ins Schwitzen
gebracht, als ich mit ihnen die Berge hochgespurtet bin.
Ich hab's gut erwischt, man sieht mich ja auch ganz zufrieden auf den
Fotos."


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Sancho ist in die Schweiz umgezogen und heißt jetzt „Chenuck“.

Mit
Tamira und Sancho haben wir ein ganz bezauberndes Hundepaar bei uns
aufnehmen können. Aus einem wohlbehüteten und sportlichen Zuhause sind sie
gekommen und haben uns alle mit ihrem Charme begeistert. Tamira, ganz
Dame, zeigte deutlich, dass sie auch ohne den quietsch-fidelen,
stellenweise ungestümen Sancho auskommen könnte, zwei, die durchaus
getrennter Wege gehen konnten. Tamira
zog bei einem liebenswerten, aber charaktervollen Akita-Rüden
ein, Sancho durfte in die Schweiz fahren.
Dort erwarteten ihn drei Kumpels, zwei Rüden und eine Hündin, die Kira,
heute Borea, eine Nothilfe Hündin, die dort auch den Himmel auf Erden
erfahren darf. Anfänglich gab es ein paar Misstöne bis sich Sancho, der
nun Chenuk heißt, eingelebt hatte, heute ist er nicht mehr wegzudenken.
Langsam wächst das Rudel zusammen, auch Sanchos Frauchen lernt ihren neuen
Hundemann immer besser kennen. Ein tolles Team, das sehr viel Spaß
miteinander hat. Aber lesen Sie selbst:
"Hallo Nothilfe-Team,
habe ich doch meinem Hundemann über die Pfoten geschaut als er ihnen
schrieb. Um es gleich vorneweg zu nehmen: mit dem Hierbleiben hat er dann
schon recht gehabt, wir wollen ihn behalten. Er ist wirklicher ein
herziger Bürger und sooo gut zu halten.
Heute waren wir bei Waltraut und Chris. Meine
vier haben dann mit ein paar von ihren in dem großen Freilauf gespielt und
einander gejagt. Dabei sah ich, dass Chenuck ein ganz schön imposantes
Tempo entwickeln kann, ich denke das wird dann auch mit dem Fahrradfahren
etwas werden. Um das auszuprobieren müssen wir halt nun noch warten. Aber
darauf, ob ich Chenuck behalte oder nicht hat das keinen Einfluss - mehr.
Mit Auto fahren geht das wunderbar alle vier
zusammen, ich habe die Rücksitze niedergelegt damit sie mehr Platz haben.
Auf der Heimfahrt haben sich alle einträchtig hingelegt und geschlafen.
Herrlich!
Das Fressen ist immer noch eine Hürde, die noch
nicht ganz genommen ist. Im Haus geht es nun einigermaßen, da kennt jetzt
jeder in etwa dem andern seinen Platz und respektiert das meistens auch.
Draußen kann ich es noch nicht so machen, wie ich es mit meinen drei
gewohnt war, aber ich denke, das wird auch noch werden. Im Moment gilt es
einfach Aggressionen zu vermeiden, die Finessen kommen dann halt etwas
später."
 
 
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Miro hat ein Zuhause gefunden

Seine neue Familie konnte ihn jedoch nicht sofort aufnehmen. Da Miro
während der monatelangen Stationsarbeit aber bereits so große
Fortschritte gemacht hatte, dass er nun in seiner aktuellen Situation
unterfordert war, war es für ihn der absolute Glücksfall, dass seine
Bezugsperson aus der Station ihn für die Übergangszeit in Pflege nehmen
konnte.
Für Miro folgten wichtige und aufregende Wochen, gemeinsam mit seinem
Pflegerudel lernte Miro Alltagsprobleme wie Treppensteigen, Begegnungen
mit fremden Menschen und Hunden sowie unbekannte Geräusche zu bewältigen.
Er entdeckte, dass ihm das Spielen und die Zusammenarbeit mit Menschen
großen Spaß bereiten. Vertrauensvoll und neugierig ließ er sich an jede
neue Situation heranführen. Dabei vermittelte ihm gerade die weiße
Schäferhündin der Pflegestelle zusätzliche Sicherheit. Selbst ein
Tierarztbesuch und die damit verbundene Autofahrt brachten ihn nicht allzu
sehr aus der Fassung. Im Gegenteil - nachdem er diese Herausforderung
gemeinsam gemeistert hatte, wurde er noch selbstbewusster. Besucher wurden
nun schon einmal verbellt und das Grundstück gemeinsam mit den hauseigenen
Hunden bewacht.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hieß es für Miro am 4.
August Abschied nehmen von seiner Pflegefamilie, der wir hier ein ganz
liebes Dankeschön sagen wollen. Nach einem gemeinsamen Spaziergang und
Zeit zum Kennenlernen fuhr Miro mit seiner Familie in sein neues Zuhause.
Die ersten Bilder haben uns schon erreicht.
Miro hat die Fahrt gut überstanden und sich bereits eingelebt. Er
verträgt sich gut mit dem Schäferhund der Familie, lässt sich gerne
streicheln und hat die ersten Spaziergänge unternommen.
Wir freuen uns sehr, dass Miro ein neues Zuhause gefunden hat und
wünschen der Familie viel Freude an ihrem neuen Familienmitglied.

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Kaya
Gerademal
zweijährig fand sich Kaya aus familiären Gründen in der Vermittlung
wieder. Für sie, die bislang mit fast ständigem Menschenkontakt in der
Wohnung gelebt hatte, war der Einzug in die Station ein kleiner
"Kultur-Schock". Dem unbekannten Leben mit Artgenossen um sich herum
stellte sie sich offen und fand schnell heraus, dass auch dieses gewisse
Vorteile hatte. Gewisse - man merkte es ihr manchmal an, dass sie gerne
wieder ausziehen würde...Woanders wurde währenddessen über einen Einzug
nachgedacht, man hatte da eine Freundin, die Huskys hielt und irgendwie,
man konnte gar nicht sagen, wie genau, hatte man sich wohl mit diesem
Husky-Virus infiziert. Was erst nur ein heimlicher Gedanke war, hatte sich
zu einer konkreten Vorstellung entwickelt, wie das Leben mit Hund an der
Seite zu gestalten wäre - es fehlte irgendwann nur noch der passende
Vierbeiner.
In
Begleitung der Freundin kam man in die Station im Schwarzwald, gemeinsam
wollte man schauen, ob man nicht einen vierbeinigen Kameraden finden
könnte, der aus dem Unternehmungs-Quartett ein Quintett machen könne.
Verliebt hatte man sich sofort in die Kaya – und als man an den schönen
Chiemsee zurückfuhr, da war das Auto entsprechend husky-schwerer.
Ein Leben mit Hund erwies sich auf einmal, als hätte man zuvor nicht
richtig gelebt. Sofort hatte sich Kaya an ihr neues Frauchen gehängt, die
Verbindung zu Thokhalas und Kuwanyis Frauchen trug Früchte. Mal spielte
die eine, mal die andere Dogsitting – mit dem Erfolg, dass sich Kaya bei
Frauchens Freundin auch so zuhause fühlt, dass sie sehr oft dort sein
darf, wenn diese keine Zeit hat.
Kuwanyi,
selbst noch sehr jung, ist Kaya eine prima Spielkameradin und umgekehrt,
die etwas reiferen Augen Thokhalas sorgen dafür, dass die Quirle nicht zu
übermütig werden. Eine gute Lösung, mit der alle glücklich sind. Am
meisten jedoch Kaya, die gar nicht erst das Alleinesein üben muss.
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